Keine Großgeräte im nolte-store

Das aktuelle Angebot im „nolte-store“. Bildschirmfoto: nolte-store
Den Store als Onlineplattform für Endverbraucher und Handelskunden gibt es weiterhin, aber das Angebot besteht nun aus Kleingeräten, Zubehör und Ersatzteilen, dazu kommen ausgewählte Marktplatzprodukte anderer Markenhersteller. Die Geräte, Spülen und Armaturen sind nicht mehr dabei. Der Kern: Privatkunden konnten sie direkt beim Hersteller bestellen. Das führte im Handel offenbar zu Protest, worauf nolte Küchen reagierte. In einer Erklärung des Unternehmens heißt es in Auszügen: „Mit eigenen Geräten, einem Online-Store und einer Kleingerätelinie haben wir bewusst Neues gewagt. Dazu gehört auch, nach dem Start genau hinzuhören. Im engen Austausch mit unseren Handelspartnern haben wir unser Store-Konzept deshalb geschärft: Elektrogroßgeräte sind nicht mehr im Onlineangebot.“ Zur Reichweite des Direktvertriebs erklärt nolte: „Damit ist klar, wie weit unser Direktvertrieb reicht: Elektrogeräte, Spülen und Armaturen vertreiben wir ausschließlich gemeinsam mit der geplanten Küche über den Fachhandel. Planung, Angebot und Kundenbeziehung rund um die Küche liegen dort.“
Endverbraucher können im Store einzelne Teile bestellen. Was aber über den Fachhandel wie gewohnt auch funktioniert. „Der Store ergänzt, er ersetzt den Fachhandel nicht“, stellt nolte klar.
Den Handel stärken
Eine „Verwässerung der Marke“ sieht das Unternehmen nicht: „Jeder Kontaktpunkt, auch der Kauf eines Kleingeräts, stärkt Bekanntheit und Begehrlichkeit, und davon profitiert am Ende der Fachhandel.“ Der Fachhandel bleibe der wichtigste Partner, und die Gerätemarke „nolte“ gebe ihm „ein weiteres starkes Argument mehr für die nolte Küche“.
Zur Recherche vor dem Kauf ergänzt nolte: „Auf unserer Website stellen wir die Geräte mit allen Spezifikationen vor, damit sich Kundinnen und Kunden schon bei der Recherche informieren können. Beraten und gekauft wird beim Händler.“