03.07.2026

Erster Ausblick auf die IFA 2026

Kochen, Waschen, Reinigen und Energiemanagement rücken beim vernetzten Zuhause weiter zusammen: Das war die Kernbotschaft des IFA-Kick-offs im Berliner Futurium, dem Medienauftakt vor der Messe vom 4. bis 8. September.

Carine Chardon und Leif Lindner beim IFA Kick-off im Futurium Berlin. Fotos: www.introduce-productions.de / Dominik Tryba

Auf der Messe selbst wird der Blick auf das neue, digitale Zuhause breiter gefasst. Die IFA 2026 gliedert sich in elf kuratierte Show Areas, von Audio über Computing & Gaming bis Mobility und Smart Home. Home Appliances ist eine von ihnen. Der Veranstalter beschreibt die Sparte als Ort für „modernes Wohnen und intelligente Haushaltslösungen, die den Alltag effizienter, komfortabler und nachhaltiger machen". Unter dem diesjährigen Claim „The future is now" will die IFA nach Angaben des Veranstalters ein Ort sein, an dem Zukunftsthemen erklärt und eingeordnet werden. Wie die Hausgerätehersteller diesen Anspruch im September konkret einlösen, war beim Kick-off noch nicht Thema.

Plattform für Einordnung
Jedoch machte Carine Chardon, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, die Richtung beim Kick-off deutlich. Die IFA sei „nicht nur Bühne für Produkte, sondern Plattform für Einordnung, Austausch und Orientierung", erklärte sie. Gerade in einem dynamischen Marktumfeld seien Anlässe gefragt, die neue Technik erklären und einordnen.
IFA-CEO Leif Lindner sagte beim Kick-off: „Technologien, die noch vor wenigen Jahren wie Zukunftsmusik klangen, sind heute Teil unseres Alltags – in unseren Häusern, in der Arbeitswelt, im Handel und in der Art, wie Menschen miteinander kommunizieren."

Wer in Berlin dabei ist
Auf der aktuellen Ausstellerliste der Sparte Home Appliances mit Filter „Haushaltsgroßgeräte“ stehen AEG/Electrolux, Bosch, Haier, Liebherr, Midea, Miele und Siemens, ergänzt um die Einkaufskooperation EK/servicegroup. Samsung war in den vergangenen Jahren mit einer eigenen Sonderpräsentation im „Cube" auf dem Messegelände vertreten. Anfang Juli 2026 stand noch nicht fest, in welcher Form das Unternehmen in Berlin auftritt.

www.ifa-berlin.com