Nachhaltigkeit wird Preisfaktor im Küchenmarkt

Foto: The Wild Goose
Für die „Green Kitchen Konsumentenbefragung" wurden im Januar 2026 deutschlandweit 2.044 volljährige Verbraucher befragt. Als nachhaltige Küche galt im Rahmen der Studie ein Produkt aus langlebigen und emissionsarmen Materialien, das reparierbar ist und unter ökologischen sowie sozialen Standards produziert wird.
Die Zustimmung zum Konzept ist breit: 48 Prozent bewerten eine nachhaltige Küche positiv, 34 Prozent stehen ihr neutral gegenüber, 10 Prozent lehnen sie ab. Die Akzeptanz ist nach Studienangaben generationenübergreifend, mit besonders hoher Zustimmung bei jüngeren Altersgruppen und stabilem Niveau in den kaufkräftigen Kohorten.
Aufpreisbereitschaft mit klarer Grenze
Ebenfalls 48 Prozent der Befragten geben an, grundsätzlich bereit zu sein, für Nachhaltigkeit mehr zu zahlen. 42 Prozent lehnen das ab. Die Toleranzschwelle liegt der Studie zufolge bei fünf bis zehn Prozent: Darüber sinkt die Zahlungsbereitschaft deutlich. Unter den Befürwortern nachhaltiger Küchen sind laut Befragung rund drei Viertel bereit, einen Aufpreis zu akzeptieren.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass allgemeine Nachhaltigkeitsversprechen aus Sicht der Konsumenten nicht ausreichen. Verbraucher erwarten nach Studienergebnis nachvollziehbare Argumente, die den konkreten Mehrwert erklären.