27.09.2021

Samsung und Bosch machen in Sachen Vernetzung gemeinsame Sache. Nutzer der Samsung-Plattform „SmartThings“ können ab jetzt auch vernetzte Hausgeräte von Home Connect (BSH) steuern. Gleichzeitig können Nutzer von „Home Connect Plus“ Samsung Hausgeräte navigieren.

Im Zuge der aktuellen Phase, die bereits angelaufen ist, erhalten Nutzer plattformübergreifend Zugang zu Backöfen, Kaffeemaschinen, Geschirrspülern, Trocknern, Waschmaschinen und Kühlschränken. Foto: Samsung

Durch ihre ambitionierte Partnerschaft gehen Samsung Electronics und Bosch nun einen weiteren großen Schritt zu großer Auswahl und Komfort. „Für ein besser vernetztes Zuhause“, wie Samsung betont. Gemeinsam wollen die beiden Marken ihre Kräfte bündeln und Nutzern durch die Verknüpfung ihrer Smart Home-Plattformen (SmartThings, Home Connect Plus und Home Connect) ein umfassendes Produktportfolio zur Verfügung stellen.

Produkte verschiedener Marken zusammenbring
Laut Samsung werden smart vernetzte Produkte immer beliebter. So würde etwa die Hälfte der Deutschen Bürger ihr Zuhause am liebsten komplett miteinander vernetzen und digital steuern können.1 Weil infolgedessen jedoch immer mehr unterschiedliche Anbieter auf den Markt strömen, gestaltetet sich die umfassende Vernetzung des eigenen Zuhauses oft kompliziert. Erst in der Kompatibilität einer möglichst breiten Produktpalette liege der Schlüssel zu einem in hohem Umfang vernetzten Zuhause. Aus diesem Grund hat das Unternehmen mit „SmartThings“ eine Smart Home-Plattform entwickelt, die für nahezu jedes Smart Home-Szenario eine Anwendungsmöglichkeit bietet und offen für verschiedene Drittanbieter und andere Hersteller ist. Die Plattform sei bereits jetzt mit Produkten von mehr als 200 Marken kompatibel.
„Mit Blick auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Smart-Home-Anwendungen war eine der größten Hürden oft die fehlende Kompatibilität zwischen den Produkten unterschiedlicher Marken“, unterstreicht Samantha Osborne, Vice President of Marketing and Business Development bei Samsung Electronics. „Wir freuen uns sehr, durch die Kooperation mit der Bosch-Gruppe einen großen Schritt zur Beseitigung dieser Hürde unternommen zu haben.“

Mit der App der Wahl
Infolge der Zusammenarbeit können Nutzer von „SmartThings“ und „Home Connect Plus“ von nun an vernetzte Produkte des jeweils anderen Unternehmens über die von ihnen bevorzugte App verwalten und steuern. Infolge der bereits laufenden, aktuellen Phase erhalten „SmartThings“-User Zugriff auf unterschiedliche Geräte des „Home Connect“-Portfolios. Hierbei handelt es sich um das Ökosystem von BSH Hausgeräte und damit um eine der größten markenübergreifenden Plattformen für Hausgeräte weltweit. „Home Connect“ umfasst ein breites Spektrum an Partnern, die sich etwa mit Smart Home-Lösungen, Sprachassistenten oder Rezept-Sammlungen beschäftigen. Die entsprechenden Produkte sind nun offiziell als "Works with SmartThings" (WWST) zertifiziert. Ebenso können Nutzer der „Home Connect Plus“ App nun die breitgefächerte Palette von Samsungs Hausgeräten steuern.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit nötig
„Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg für ein smart vernetztes Zuhause“, sagt Lauri Pesonen, CEO der Residential IoT Services GmbH. „Die fehlende Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Smart Home-Lösungen war eine der größten Hürden, wenn es um die Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft geht. Durch die Partnerschaft mit Samsung kommen wir den Wünschen unserer Nutzer gezielt entgegen, indem wir unser Home Connect Plus Ökosystem und Home Connect-fähige Geräte in das Portfolio von SmartThings integrieren.“

www.samsung.de
www.bosch-home.com/de
www.home-connect.de
https://www.bitkom.org/sites/default/files/2020-09/200922_studienbericht_smart-home.pdf