08.05.2019

Seit Anfang Februar präsentiert Miele dem Fachhandel die neue Einbaugeräte-Generation 7000. Nun kommen die Geräte in den Handel. Das damit verbundene Versprechen ist ambitioniert: „Miele macht das Kochen leicht und intuitiv wie nie.“

Die neuen Einbaugeräte der Generation 7000 von Miele sind intuitiv zu bedienen und machen vieles einfacher. Das Foto zeigt eine Gerätekombination aus der grifflosen Designlinie „ArtLine“ im Farbton Graphitgrau. Foto: Miele

Mit der Kamera immer ein Auge auf dem Backofen und bei Bedarf Temperatur oder Zeit per Smartphone nachjustieren: Dazu muss der Benutzer dieses intelligenten Backofens aus der Einbaugeräte-Generation 7000 von Miele nicht einmal in der Küche sein, sondern kann sich zum Beispiel seinen Gästen widmen. Foto: Miele

Bei den neuen Vollflächen-Induktionskochfeldern von Miele lässt sich Kochgeschirr beliebig auf der Glaskeramik verschieben, die Leistungseinstellungen „wandern“ dabei mit. Foto: Miele

Edel und puristisch: die neuen Vollflächen-Induktionskochfelder von Miele im ausgeschalteten Zustand. Foto: Miele

Der Wechsel zur Generation 7000 umfasst das gesamte Einbaugeräte-Programm, also alle Herde/Backöfen, Induktionskochfelder, Geschirrspüler, Dampfgarer, Mikrowellengeräte, Kaffeevollautomaten und vieles mehr. Die neuen Produkte sind in vier Designlinien und drei Farbwelten erhältlich. Weltweit sind das annähernd 3.000 Modellvarianten mit einer Reihe Miele-exklusiver Innovationen. Verkaufsstart war Anfang Mai.
Mit der neuen Gerätegeneration liefert das Unternehmen die erste Kamera im Backofen, die extremer Hitze standhält. Zusätzlich passt ein cleverer Assistent auf, dass der Kuchen im Ofen nicht zu trocken gerät. Auf den neuen Induktionskochfeldern können bis zu sechs Töpfe und Pfannen beliebig auf der Glaskeramik platziert und verschoben werden, das Anwählen oder Zusammenschalten einzelner Kochzonen entfällt damit. Fast autonom arbeiten die neuen G 7000 Geschirrspüler, denn sie dosieren und starten selbstständig, wenn der Kunde es wünscht. Dazu sind die Geräte mit einem automatischen Pulver-Dosiersystem für etwa 20 Spülgänge ausgestattet. Auf diese Weise passen sie sich flexibel dem Alltag an, denn regelmäßige Starts sind programmierbar, können aber auch spontan per Smartphone ausgelöst werden. Und für Kaffeeliebhaber kommt der erste Einbau-Vollautomat, der drei Bohnensorten gleichzeitig bereithält und das lästige Reinigen und Entkalken überflüssig macht.

Überwachung im Ofen
Zu den markantesten Neuheiten gehört die Kamera im Backofen, die Bilder in HD-Qualität auf das Smartphone überträgt: So lassen sich der aktuelle Zustand des Garguts beurteilen und Temperatur sowie Garzeit von jedem Ort aus bequem nachregeln. Miele ist der einzige Hersteller mit einer Kamera für die selbstreinigenden Pyrolysegeräte, in denen die Temperatur auf bis zu 440°C ansteigt. Praktisch für fast alle Zubereitungen: Am Ende eines Garvorgangs öffnet sich automatisch die Backofentür, ein Gebläse kühlt das Gerät in kurzer Zeit herunter und wechselt bei Bedarf in den Warmhaltebetrieb. Dies verhindert ein Übergaren durch Restwärme. Brot oder Braten kommen so immer wie gewünscht aus dem Ofen, auch wenn man einmal vergessen hat, die Speisen rechtzeitig zu entnehmen oder die Gäste sich verspäten.
 
Drei Kaffeesorten stehen zur Wahl
Das neue Top-Modell der Einbau-Kaffeevollautomaten bietet Behälter für drei verschiedene Kaffeesorten. Auch hier lautet die Aussage des Herstellers: „Das bietet kein anderes Produkt auf dem Markt.“ Entkalken, das Reinigen der Milchleitungen wie auch das Entfetten der Brüheinheit funktionieren bei diesem Gerät vollautomatisch über Kartuschen.
 
Update macht Hausgeräte zukunftssicher
Die große Mehrzahl der neuen Miele-Küchengeräte ist über WiFi vernetzungsfähig. Neben der Fernbedienbarkeit hat der Anwender über die Miele@mobile App Zugriff auf mehr als 1.200 Rezepte. Zutaten können direkt aus der App heraus bei einem Lieferdienst bestellt werden. Mit RemoteService lassen sich zukünftige Softwareupdates einfach per Datenübertragung auf dem Gerät installieren. Bisher war dazu der Besuch eines Servicetechnikers erforderlich. Interessant ist das beispielsweise für Anwendungen oder Services, die erst in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen.

Vier Linien, drei Farben
Die Einbaugeräte-Generation 7000 gibt es in den vier Designlinien „PureLine“, „VitroLine“, „ArtLine“ und „ContourLine“ sowie in bis zu drei Farbvarianten (Graphitgrau, Obsidianschwarz, Brillantweiß). „PureLine“ bietet eine moderne Anmutung mit massivem Griff und dezenter Edelstahlapplikation auf einer schwarzen Glasfront. „VitroLine“ unterstreicht seinen zurückhaltend-integrativen Stil durch einen Griff in Gerätefarbe, und „ArtLine“ verzichtet im Sinne maximaler Reduktion vollständig auf den klassischen Türgriff. Im Kontrast dazu steht „ContourLine“ mit ihrem markanten Edelstahlrahmen: Hier liegt der Fokus auf der Inszenierung des Geräts und seiner Technik.

Gleich ausgezeichnet
Schon vor der Markteinführung wurden die Produkte der Generation 7000 mit diversen Designpreisen ausgezeichnet: Den „Red Dot Award Product Design 2019“ gab es für den Kaffeevollautomaten „CVA 7845“ sowie für die integrierten und vollintegrierten Geschirrspüler der Generation 7000 und für die Designlinien „ArtLine“ und „VitroLine“. Mit dem „iF Product Design Award“ in Gold wurde der vollintegrierte Geschirrspüler „G 7965 SCVi XXL AutoDos“ ausgezeichnet. Den „iF Product Design Award 2019“ verlieh die Jury für den Geschirrspüler „G 7915 SCi XXL AutoDos“, den Kaffeevollautomaten „CVA 7845“ sowie für die Einbaugeräteserien „ArtLine“, „ContourLine“ und „VitroLine“.

www.miele.de