15.02.2020

Deutliche Erfolge in den Exportmärkten haben der Schüller Möbelwerk KG 2019 ein Umsatzplus von 9,9% beschert. Dieser stieg auf 554 Mio. Euro. Davon steuerte der Export 143 Mio. Euro bei. Im Vorjahr waren es noch 123 Mio. Euro. Das macht eine Steigerung um 16,3%. Die Exportquote liegt jetzt bei 25,8%.

Die Geschäftsführung der Schüller Möbelwerk KG: Max Heller, Markus Schüller und Manfred Niederauer (Foto von links). Foto: Schüller

Die Hauptumsätze wurden laut Unternehmen im Wesentlichen innerhalb Europas getätigt. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte die Schüller Möbelwerk KG einen Umsatz von 411 Mio. Euro generieren, was einer Zunahme von 8,0% entspricht. Erfreulich sei, dass der Premiumbereich mit der Marke next125 weiterhin an Bedeutung gewonnen habe.
Zur Einordnung: Die gesamte deutsche Küchenmöbelindustrie ist 2019 um etwa 3% gewachsen.

40,6 Mio. Euro investiert
2019 investierte Schüller rund 40,6 Mio. Euro in Gebäude, Maschinen & Anlagen, IT & Netz- werk, sowie Logistik & Fuhrpark. Diese Summe umfasst auch die geleisteten Anzahlungen.

Fundamente gelegt
Parallel fiel der Startschuss für die Produktionserweiterung von Schüller-Küchen am Standort Herrieden. Im Frühjahr 2019 wurde mit der Umsetzung der notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen begonnen. Daran schloss sich die Errichtung eines Mitarbeiter-Parkhauses mit einer maximalen Kapazität von 1.870 Stellplätzen an ‒ die Fertigstellung ist für Mitte 2020 vorgesehen. Zum Jahreswechsel 2019/2020 wurden zudem die Fundamente für die neuen Produktionshallen gelegt; die Inbetriebnahme der maschinellen Anlagen ist für Spätherbst 2021 geplant.

Deutlich mehr Mitarbeiter
Die Zahl der Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr ebenfalls: auf jetzt 1.838 (+ 11%). Das Unternehmen beschäftigt am Standort Herrieden 118 Auszubildende.

www.schueller.de