14.01.2021

Reform ist eine auf Küchen spezialisierte Designmarke aus Dänemark. Und eine Marke mit ambitionierten Wachstumsplänen. Ein Invest von rund 10 Millionen Euro soll diese Pläne nun weiter voranbringen. Im Boot ist ein dänischer Finanzpartner.

Haben mit der dänischen Designmarke Reform große Pläne: die Gründer Michael Andersen und Jeppe Christensen. Foto. Reform/Robert Rieger

Geplant ist der Ausbau der Präsenz in der DACH Region mit neuen Showrooms beispielsweise in Stuttgart und Frankfurt sowie in Wien, Paris, Antwerpen und Brüssel. Schon heute ist das Unternehmen in Deutschland mit Showrooms in Berlin, Hamburg, Köln und München vertreten. Darüber hinaus wird Reform 2021 weitere neue Küchendesigns „mit namhaften und preisgekrönten Architekt*innen und Designer*innen auf den Markt bringen“. Im gerade abgelaufenen Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 14 Millionen Euro und meldet ein „trotz Corona-Krise gutes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr“. Geleitet wird Reform von den beiden Gründern Jeppe Christensen und Michael Andersen.

Gründer bleiben bestimmend
Aktueller Investor ist „Vækstfonden, The Danish Growth Fund“. Dabei handele es sich um einen unabhängigen Fonds. Vækstfonden habe die gleichen Ambitionen und Visionen für Reform wie die beiden Gründer Michael Andersen und Jeppe Christensen. „Uns war es äußerst wichtig, einen Partner zu finden, der die richtige Balance zwischen dem aufzubringenden Kapital und der Beibehaltung der Eigentumsmehrheit ermöglicht“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Ziel: ein Milliardenunternehmen werden
Ziel und fester Plan von Reform ist es zu einem Milliardenunternehmen zu wachsen. Allerdings dürfe das finanzielle Ziel nicht mit der übergeordneten Mission von Reform in Konflikt treten, nämlich „den Menschen besseres Design zu einem vernünftigen Preis zu bieten“. Im Fokus stehe zudem das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Dies habe für Reform oberste Priorität und sei damit wichtiger als das Erreichen der Milliardenmarke“. Dazu einige Zitate der Gründer:

„Als Unternehmen macht die gesamte Corona-Situation uns demütig, und obwohl das Wachstum geringer ausfällt als geplant, fühlen wir uns sehr privilegiert, nicht härter von der Corona-Krise getroffen worden zu sein – und fühlen selbstverständlich mit denen, die in Branchen tätig sind, die aktuell ganz anderen Herausforderungen begegnen.“ (Jeppe Christensen)

„Wir haben den Ehrgeiz bis 2025 ‚von Geburt an‘ CO2-neutral zu sein und streben danach anschließend einen positiven Beitrag zu leisten, indem wir es schaffen uns CO2-positiv aufzustellen.“ (Michael Andersen)

„Es muss einfach sein und gleichzeitig ein gutes Erlebnis bieten, eine Reform-Küche zu kaufen.“ (Jeppe Christensen)

„Vor allem in der DACH Region und den USA, unseren beiden größten Wachstumsmärkten, möchten wir uns stärker aufstellen – was wir u.a. mit mehr physischen Showrooms erreichen. Darüber hinaus planen wir auch mehrere Showrooms in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien.“ (Michael Andersen)

www.reformcph.com