21.08.2021

ewe-Küchen wurde von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet. Es ist der erste derart zertifizierte Küchenmöbelhersteller in Österreich.

Auf kleinem Fuß – dem Klima und den Lebensbedingungen für Mensch und Tier zuliebe. Foto: ewe

Ein wichtiges Label für die Kundenkommunikation. Foto: DGM

„Kennzeichnung ist für uns eine logische Konsequenz und bestätigt uns in unserem Tun.“ Andreas Hirsch, Geschäftsführer ewe-Küchen. Foto: ewe

Als neuer Teilnehmer im DGM-Klimapakt sei das Unternehmen mit Sitz in Wels direkt auf die höchste Stufe der Klimaschutzinitiative gesprungen, teilt die Gütegemeinschaft mit. Das Unternehmen produziere mit seinen zwei Standorten zu 100 Prozent in Österreich. 96 Prozent der verarbeiteten Hölzer stammen aus heimischen und europäischen Wäldern. „Wir freuen uns sehr, dass sich mit ewe-Küchen ein weiteres nachhaltiges Unternehmen aus Österreich unserem Klimapakt angeschlossen hat, um einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Jochen Winning, DGM-Geschäftsführer. Andreas Hirsch, Geschäftsführer ewe-Küchen, ergänzt: „Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit sind für ewe-Küchen wesentliche Bestandteile des Wertesystems und daher werden diese Themen seit Jahren eigenverantwortlich vorangetrieben. Unsere Küchen haben nicht nur den Anspruch, ein schönes und ansprechendes Designstatement zu sein, sondern auch ein nachhaltiges Produkt. Die Kennzeichnung ist für uns daher eine logische Konsequenz und bestätigt uns in unserem Tun.“

Aufgabe für alle
„Auch wenn die Möbelproduktion nicht gänzlich ohne CO2-Emissionen auskommt, kann jeder Hersteller viel Gutes für das Klima tun – so wie auch jeder einzelne Mensch. Denn Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der die Möbelindustrie gerne vorangeht, um andere Branchen, Unternehmen und Menschen zu motivieren ebenfalls mitzumachen“, erläutert der DGM-Geschäftsführer.
Das Ziel des Anfang 2016 gegründeten Klimapakts für die Möbelindustrie sei die Bilanzierung, Reduzierung und Neutralisierung von CO2-Emissionen. Die Grundlage bildet die CO2-Bilanz der teilnehmenden Unternehmen, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Dieser wird in Zusammenarbeit mit einer professionellen Klimaschutzberatung erstellt und analysiert. Zweitens werden die CO2-Emissionen so weit wie möglich reduziert, und drittens im Idealfall schließlich vollständig abgelöst – so wie es ewe-Küchen nun vorgemacht hat. „Die Ablösung der Treibhausgasemissionen erfolgt durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten, die von Projektbetreibern auf der ganzen Welt angeboten werden und der Infrastruktur am Projektstandort sowie der globalen CO2-Bilanz zugutekommen“, erklärt Winning.

www.dgm-moebel.de

www.ewe.at