16.09.2022

Mit Hailo ist es wie mit Tempo oder Tesa. Man meint Papiertaschentuch oder Klebestreifen und denkt an den Markennamen. Bei Haushaltsleitern aus Aluminium dürfte es ähnlich sein. Der rote Hailo-Punkt ist vielen Menschen bekannt. Was längst auch für die Produkte der „Einbautechnik“ gilt. Dieser Geschäftsbereich hat sich zum Marktführer in Europa entwickelt.

Martin Mies: Leiter Hailo Einbautechnik: „Mit kundenindividuellen Systemen Marktführer in Europa.“ Foto: Biermann

Frank Peter Koch, Marketingleiter Hailo: „Produkte produziert, die die Menschen brauchten.“ Foto: Biermann

Jörg Lindemann leitet als Geschäftsführer das operative Geschäft von Hailo. Mit Verantwortung für die Geschäftsbereiche „Einbautechnik“, „Home & Business“ und „Professional“. Foto: Hailo

Outlet und Museum: Die „Hailo Welt“ wurde vor fünf Jahren zum 70. Geburtstag des Unternehmens eröffnet. Foto: Biermann

Blick in den Showroom der Einbautechnik am Standort Haiger. Foto: Biermann

Der Hauswirtschaftsraum verspricht zusätzliche Umsätze für die Küchenmöbelindustrie und den Handel. Schrankausstatter Hailo hat ein komplettes Programm. Schon seit 2014 wird dieser Bereich kontinuierlich entwickelt. Foto: Biermann

Hailo wird in diesem Jahr 75. Markenzeichen ist der rote Punkt. Foto: Biermann

Alu statt Stahlrohr: Die Entwicklung der Haushaltsleiter ist einer der Meilensteine des Unternehmens. Foto: Biermann

Ein weiterer Meilenstein. Der einmillionste „Tandem“ im Jahr 1996 wurde angemessen gefeiert. Konkret war es sogar der „einmillionste+8“. Heute gilt das System mit rund 13 Millionen verkauften Exemplaren laut Hersteller als das „meistverkaufte Abfalltrennsystem der Welt“. Foto: Biermann

„Tandem“ in einer aktuellen Spezial-Variante: mit antibakterieller Oberfläche als „Tandem AntiBak“. Foto: Biermann

In diesem Jahr feiert Hailo den 75. Geburtstag. 1947 legte Gründer Rudolf Loh im daniederliegenden Nachkriegsdeutschland den Grundstein für sein Unternehmen. Seine Vision war es, „Probleme im Haushalt zu lösen und die Arbeit mit guten Ideen sicher, leichter und schöner zu machen.“ Gemeinsam mit seiner Ehefrau Irene und drei weiteren Mitarbeitern fertigte der Maschinenbauingenieur Produkte, die in dieser Zeit dringend gebraucht wurden: Eimer, Abfallbehälter, Metallbetten, Sanitätsmöbel und Bettwärmflaschen. Letztere entwickelten sich rasch zu Bestsellern, denn nur wenige Haushalte verfügten über eine intakte Heizung.
Damit waren die Weichen gestellt für einen steilen Aufstieg von „Eimer Loh“ (so wurde das Unternehmen damals vor Ort genannt). Den Durchbruch brachte 1960 die Erfindung der ersten Haushaltsleiter aus Aluminium: „Bis dahin waren Leitern aus Stahlrohr gefertigt, also schwer und sperrig. Die Aluminiumleiter begründete die weltweite Erfolgsstory unseres Hauses“, berichtet der heutige Geschäftsführer Jörg Lindemann. Weitere Meilensteine waren die erste Sprossenleiter mit Niveauausgleich und Multifunktionsfüßen sowie als „jüngste Innovation“ das Treppenpodest „TP1“.

Revolution in der Küche
Bereits 1953 kam der erste Einbau-Abfallsammler für die Küche auf den Markt. Dabei handelte es sich um einen runden Eimer, der mit dem Öffnen der Unterschrank-Drehtür aus dem Schrank fährt und den Behälterdeckel automatisch hebt. Eine Revolution zu dieser Zeit. Und eine erstaunlich langlebige Technik, wie Hailo-Marketingleiter Frank Peter Koch beim Rundgang durch den Museumstrakt der „Hailo Welt“ am Unternehmenssitz in Haiger berichtet. Unternehmensgründer Rudolf Loh hatte offensichtlich Visionskraft. Zum seinerzeit neuen Küchenengagement heißt es in einem der damaligen „Chefbriefe“: „Wir wollen echte Bedürfnisse und Probleme im Lebensbereich des Hauses, insbesondere an dem größten Arbeitsplatz der Welt, der Küche, lösen“. Und ergänzend: „Nicht für die oberen Zehntausend, sondern für die ‚mittleren Millionen‘ gelte es, die bestmögliche Lösung für die gestellten Aufgaben zu finden.“ Dieser Geist bestimmt noch heute das Handeln des Unternehmens, sagt Frank Peter Koch.

Für jeden das passende System
Die „BigBox rund“ aus der Geburtsstunde der Hailo-Abfallsammlung kommt noch heute zum Einsatz. Mit modernisierter Technik selbstverständlich und überall dort, wo einfachste Standards gefragt sind. Die deutsche Küchenmöbelindustrie als Absatzkanal Nr. 1 setzt längst auf sehr viel mehr Komfort und kann dabei aus einem aktuellen Angebot von 350 Systemen wählen. Je nach Art und Umfang der Wertstoffsammlung (Restmüll, Bio, Recycling, Papier), Eimervolumen, Eimerhöhe, Eimerfarbe (Hellgrau, Anthrazit), Schrankbreite und Schranktechnik (Drehtür, Frontanbindung, Schubkasten). „Wir bieten unseren Kunden in der Küchenindustrie maßgeschneiderte Stauraumlösungen“, berichtet Martin Mies, Leiter des Geschäftsbereichs Einbautechnik. Wobei der 60er-Unterschrank in Deutschland das Maß der Dinge sei. Dies gelte für etwa 90 % der Umsetzungen. Eine weitere fest verwurzelte Praxis sei es, dass Müll und Wertstoffe unter der Spüle gesammelt und getrennt werden. Zumindest in Deutschland und Westeuropa. „In den USA sieht das schon ganz anders aus“, berichtet Stephan Müller, seit Anfang 2022 Exportleiter bei Hailo. Dort spiele die Mülltrennung oft keine oder noch eine untergeordnete Rolle, so dass ein beliebiger Schrank in der Regel mit zwei 40-Liter-Behältern bestückt wird. Und das auch nur, weil ein einzelner 80-Liter-Eimer nicht passt, wie Martin Mies mit leichter Ironie ergänzt. Entsprechend sieht Hailo im Exportmarkt USA noch Potenzial für differenziertere Abfalltrennsysteme. Denn das Thema gewinnt weltweit an Bedeutung. Aktuell erwirtschaftet die Hailo Einbautechnik 50 % des Umsatzes in den Märkten außerhalb Deutschlands. Wobei die Umsätze mit den Unternehmen der deutschen Küchenmöbelindustrie dem Inland zugeordnet werden, losgelöst von deren Exportaktivitäten.

Zwischen Besenschrank und Wäschepflege
Ein bereits konkreter Wachstumsmarkt ist der Hauswirtschaftsraum. Hier erwartet Martin Mies deutliche Zuwächse in den nächsten Jahren. Denn schon seit 2014 engagiert sich Hailo auf diesem Gebiet und sieht sich mit den gegenwärtigen Ausstattungsangebot rund um Besenschrank und Wäschepflege sehr gut aufgestellt. „Sinnvolle Ergänzungsmöglichkeiten gibt es natürlich immer“, bemerkt der Leiter Einbautechnik mit Blick auf die kontinuierliche Produktentwicklung.

Nirgendwo sinnvoller
Ebenfalls gut aufgestellt sieht sich das Unternehmen bei der automatischen Öffnungsunterstützung von Möbeln, konkret des Spülenunterschrankes, wo die Abfalltrennung hierzulande wie erwähnt ihren Stammplatz hat. Das Hailo-System für diesen Einsatzzweck heißt „Libero 3.0“ und lässt sich per Fußsensor und Sprachsteuerung bedienen. Der Nutzen ist offensichtlich: Bei der Speisevorbereitung haben Nutzerinnen und Nutzer oft beide Hände voll oder diese sind verschmutzt und/oder nass. „Es gibt keinen Schrank in der Küche, bei dem eine automatische Öffnungsunterstützung sinnvoller ist als beim Spülenunterschrank“, sagt Martin Mies. Wobei sich Hailo natürlich nicht wehrt, wenn auch andere Schränke damit ausgestattet werden sollen. Inzwischen sei „Libero 3.0“ ein ausgereiftes System. Und bestückt mit Zertifizierungen für fast jedes Land dieser Welt. Der Vertrieb läuft im Inland und auf den Exportmärkten über mehrere Kanäle: über die Küchenmöbelindustrie, den Zubehörgroßhandel und weiteren, auch international agierenden Handelsunternehmen wie Häfele.

Mehr Komfort geht kaum
Im Bereich Einbautechnik bietet Hailo wie beschrieben eine Vielzahl an Stauraumlösungen. Die Bandbreite reicht vom Einbau-Abfalltrennsystem über den Auszug fürs Gemüse („Pantry Box“) und die integrierte Futterstation für Hunde und Katzen bis hin zu Ordnungssystemen für die Nische, den Spülenschrank und den gesamten Hauswirtschaftsraum und das Bad. Klassiker im Sortiment sind der Ausziehtisch „Rapid“ und der Einbau-Klapptritt „Stepfix“. Mit diesem breiten Angebot ist die Einbautechnik seit den 1990er-Jahren als selbstständig agierendes Profitcenter innerhalb der Hailo-Gruppe etabliert und laut Martin Mies heute Marktführer in Europa. Mit Abstand größter Umsatzbringer sind nach wie vor die Abfalltrennsysteme. Mit dem „Tandem“ als wohl bekannteste Produktlinie, die sich seit der Premiere im Jahr 1985 zum Erfolgsprodukt schlechthin entwickelt hat und laut Hailo das „am meisten verkaufte Abfalltrennsystem der Welt“ sei. Und das kundenindividuell zugeschnitten auf Wunsch mit Teilauszug, Vollauszug oder Überauszug und mit Selbsteinzug, Dämpfung und Synchronisierung für ein Maximum an Laufruhe. Als bakterienhemmende „AntiBak“-Variante gibt es „Tandem“ inzwischen auch. In Corona-Zeiten ein stark nachgefragtes Ausstattungsdetail in der Küche. Mehr Komfort geht kaum, möchte man meinen. Aber wer weiß. Mit 75 ist bei Hailo ja noch längst noch nicht Schluss.

Dirk Biermann

www.hailo-einbautechnik.de


10 Fragen an Hailo-Geschäftsführer Jörg Lindemann
Ob Aluminium-Haushaltsleiter, Abfallsammler oder Steigtechnik: Seit 75 Jahren ist der rote Punkt von Hailo ein Begriff und steht für Qualität, Innovation, Sicherheit und gutes Design. Heute vertreibt das Unternehmen seine Produkte in 80 Ländern weltweit.

Seit der Gründung 1947 hat Hailo den roten Punkt zu einer starken Marke gemacht. Dabei sind Kontinuität und die Konzentration auf die Kernkompetenzen in allen Geschäftsfeldern der Schlüssel zum Erfolg, betont das Unternehmen. Im „Bereich Home & Business“ böte man das tiefste und breiteste Sortiment bei Stand-Abfallsammlern aus Metall und sei in Europa marktführend bei Steiggeräten. „Hailo Einbautechnik“ wiederum ist Systemlieferant der Küchenindustrie mit hochwertigen Abfalltrenn- und Ordnungssystemen. Und „Hailo Professional“ ist der Spezialist, wenn es um Sicherheit beim Steigen geht. Ortsfeste Steigleitern, Absturzsicherungen und Schachtabdeckungen gehören ebenso zum Portfolio wie Servicelifte.
Die Produkte des Unternehmens werden längst weltweit vertrieben. Dabei seien die lokalen Wurzeln wichtig: „Made in Germany“, das klare Bekenntnis zum Standort Deutschland, ist für Hailo ein Gütesiegel, das nach Überzeugung der Verantwortlichen im globalen Wettbewerb weiter an Bedeutung gewinnt. Über 80 Prozent der Produkte werden unter Einsatz moderner Fertigungstechnologien in Haiger hergestellt. Derzeit arbeiten dort im Stammwerk mehr als 400 Beschäftigte.
Anfang 2009 übernahm die dritte Inhabergeneration die Verantwortung. Joachim Loh, der das Unternehmen von seinem Vater übernommen hat, gab die Leitung der „Joachim Loh Unternehmensgruppe“ (JLU Group) an seinen ältesten Sohn Sebastian Loh weiter. Die JLU Group ist branchenübergreifend weltweit tätig. In den sechs Unternehmen Hailo, Hailo Wind Systems, Hailo Digital Hub, Meta, Expresso und Lotus sowie 18 Tochtergesellschaften sind heute mehr als 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Das operative Geschäft der Hailo-Gruppe wird von Jörg Lindemann geleitet. Der KÜCHENPLANER hat ihm 10 Fragen gestellt zu Markenpflege, Strategien und Herausforderungen.

KÜCHENPLNANER: Stellen Sie sich vor, Sie sind beim Speeddating und sitzen einem Küchenmöbelhersteller gegenüber, der noch nicht zu Ihrem Kundenkreis zählt. Mit welchen Argumenten überzeugen Sie ihn von Hailo und dem Nutzen einer Zusammenarbeit innerhalb von maximal 15 Sekunden?
Jörg Lindemann: Unser Markenzeichen ist der rote Hailo-Punkt. Er steht für höchste Qualität und komfortable Handhabung. Dahinter steckt die Haltung eines verantwortungsvollen Familienunternehmens, eine gleichbleibend hohe Produktqualität mit einfacher Handhabung und hoher Verlässlichkeit und nicht zuletzt unser exzellenter Service, reaktionsschnell, kompetent und kundenorientiert. Diese Werte setzen wir in allen Produkten, Geschäftsbereichen und Prozessen um. Das ist unser Anspruch. Darauf können Sie sich verlassen. Das garantieren wir.

Der von Ihnen erwähnte rote „Hailo-Punkt“ zählt zu den bekannten Markenzeichen in Deutschland. Wie sehr nützt dieses Siegel in unserer schnelllebigen Social-Media-Zeit?
Das Hailo Logo steht seit nunmehr 75 Jahren für Qualität „Made in Germany“. Gerade in der schnelllebigen Zeit bieten starke Marken einen verlässlichen Ankerpunkt für Verbraucher. Gerade deshalb pflegen wir gemeinsam mit unseren Partnern die Benefits unserer Marke.

75 Jahre nach der Gründung ist Hailo ein diversifiziertes Unternehmen. Mit den drei Säulen „Home & Business“, „Einbautechnik“ und „Professional“. Welche unternehmerischen Leitsätze machen aus diesen drei inhaltlich unterschiedlichen Bereichen ein gemeinsames Unternehmen mit einer gemeinsamen Identität?
Das Unternehmen Hailo steht in allen Geschäftsbereichen für komfortable Handhabung, höchste Qualität und Sicherheit. Das macht uns zu einem zuverlässigen Partner für Handel, Industrie und unsere Endkunden.

Wie gewichten sich die drei Unternehmensbereiche prozentual auf den Umsatz bezogen?
Die Geschäftsbereiche „Home and Business“ und „Einbautechnik“ liegen so ziemlich gleich auf und vereinen knapp 90 % des Umsatzes. Der Geschäftsbereich „Professional“ hat in den letzten Jahren stark aufgeholt und steuert den Rest bei.

Ein Großteil der Produkte wird am Firmensitz in Haiger hergestellt. Sie sprechen von mehr als 80 Prozent. Wo produziert Hailo noch? Und was wird dort hergestellt?
Das zweite Produktionsstandbein liegt in Frankreich. Dort werden überwiegend Leitern und Kleingerüste hergestellt.

Wie viel Prozent des Umsatzes der Einbautechnik wird direkt mit der Küchenmöbelindustrie erwirtschaftet? Wie viel über Baumärkte und andere Kanäle?
Der Geschäftsbereich Einbautechnik erwirtschaftet nahezu 100 % seines Umsatzes mit der Industrie und dem Großhandel. Baumärkte werden nicht bedient.

Die Liste der Herausforderungen für ein produzierendes Gewerbe ist lang: Wie sehr und auf welchen Gebieten ist Hailo derzeit von der allgegenwärtigen Rohstoffverknappung und unterbrochenen Lieferketten betroffen? Und wie hat sich das Unternehmen darauf eingestellt?
Hailo ist wie nahezu die gesamte deutsche Industrie von der Rohstoffknappheit sowie den unterbrochenen Lieferketten betroffen. Dies machte und macht Preiserhöhungen bei unserem gesamten Produktportfolio unumgänglich. Um Produktionsausfälle zu vermeiden haben wir dazu umfassend unsere Bestände an Rohstoffen deutlich erhöht. Dies gilt gleichermaßen für die Bestände an Fertigwaren. Die wunschgemäße Belieferung unserer Partner im In- und Ausland bleibt unser wichtigstes Ziel.

Was sind gegenwärtig die größten Herausforderungen?
Die weiterhin auf extrem hohem Niveau befindlichen Beschaffungspreise sowie die Unsicherheit bezüglich der weiteren Gasversorgung. Beides führt zu höheren Kosten und einer steigenden Verunsicherung der Verbraucher.

Wie setzt Hailo Aspekte der Nachhaltigkeit praktisch um? Wurden Nachhaltigkeitsziele formuliert oder eine Leitlinie?
Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ein eigens dafür ins Leben gerufene Nachhaltigkeitsteam prüft, bewertet und verbessert durch geeignete Maßnahmen unseren ökologischen Fußabdruck. In unseren Produkten und Produktverpackungen setzen wir verstärkt auf recycelte Kunststoffe, recycelbare Materialien und nachwachsende Rohstoffe. In unserer gesamten Lieferkette ist Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil.

Wie wird sich das Unternehmen Hailo in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln? Haben Sie weitere Geschäftsfelder im Blick?
Wir planen weiteres Wachstum im In- und Ausland – und das in allen Geschäftsbereichen. Haupttreiber bleibt dabei unsere Innovationspolitik, die sich konkret an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiert. Ergänzende, zur Marke passende, Geschäftsfelder bleiben dabei immer im Fokus.

Vielen Dank für das offene Gespräch!