28.04.2026

CEO Ralf Boberg verlässt den Spülenhersteller Schock Ende Mai planmäßig. Ein dreiköpfiges Managementteam übernimmt.

Ralf Boberg. Foto: Schock

 

 

Die Nachfolge verteilt sich auf drei Positionen: Stefan Feldmeier übernimmt als COO das operative Geschäft, Marten van der Mei als CSO den Vertrieb, Ivo Huhmann als CFO die Finanzen. Das Trio war in den vergangenen zwei Jahren schrittweise aufgebaut worden.

Aufsichtsratsvorsitzender Oliver Kastalio: „Ralf Boberg hat Schock über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt und erfolgreich geführt. Mit der heute etablierten Führungsstruktur ist das Unternehmen gut positioniert, um die eingeleiteten Veränderungen konsequent fortzuführen."

Das Unternehmen grundlegend geprägt

Boberg hatte die Geschäftsführung 2005 übernommen und das Unternehmen seither grundlegend verändert. Unter seiner Leitung wurde Schock neu positioniert und international ausgebaut. Zu den prägenden Entwicklungen dieser Phase zählen die Etablierung des Premiummaterials „Cristadur", die Erschließung neuer Märkte sowie eine geschärfte Markenstrategie. Mit Kampagnen wie der Zusammenarbeit mit Iggy Pop gelang es, Schock auch außerhalb der Branche sichtbar zu machen. Der Produktionsstandort in Niederbayern wurde technologisch weiterentwickelt und langfristig gesichert.

„Wir haben gemeinsam die Grundlage geschaffen, auf der Schock seine nächste Entwicklungsphase gestalten kann", sagt Boberg. „Der Zeitpunkt für eine Übergabe ist bewusst gewählt und strategisch sinnvoll."

www.schock.de