11.05.2026

Der Küchenring hat auf seiner Jahreshauptversammlung in Köln Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt: Der regulierte Einkaufsumsatz stieg um 5,4 % auf 573 Mio. Euro. Für Geschäftsführer Marcus Roth war es der erste öffentliche Auftritt seit seinem Amtsantritt im Dezember 2025.

Geschäftsführer Marcus Roth auf der Jahreshauptversammlung von Der Küchenring in Köln. Seine zentralen Themen: den Zusammenhalt der Gesellschafter weiter fördern und noch mehr Menschen für die Küchenbranche begeistern. Foto: Biermann

Noch stärker im Verbund: Die drei Kooperationspartner Küchenring, KüchenTreff und Alliance kommen auf einen Einkaufsumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Auf der Jahreshauptversammlung präsentierte Marko Steinmeier, kaufmännischer Geschäftsführer, die Zahlen. Foto: Biermann

Der Umsatzanstieg ist die erste Positivbewegung nach dem Allzeithoch von 694 Mio. Euro im Jahr 2022. Anschließend war der regulierte Umsatz zwei Jahre in Folge zurückgegangen. Auf 604 Mio. Euro (2023) und 543 Mio. Euro (2024). Der aktuelle Wert von 573 Mio. Euro liegt damit noch deutlich unter dem Niveau der Boomjahre. Treiber der aktuellen Entwicklung ist laut Verband die Hinwendung zur Qualitätsküche. „Ab über 10.000 Euro geht langsam die Sonne auf", kommentierte der kaufmännische Geschäftsführer Marko Steinmeier die Marktlage. Alle Umsatzzahlen sind fakturierte Umsätze inklusive Mehrwertsteuer.

54 neue Gesellschafter begrüßt

Zum Jahreswechsel zählt Der Küchenring 762 Gesellschafter in Deutschland und Österreich mit über 850 Standorten. 54 Neuzugängen stehen 21 Abgängen gegenüber, davon 18 durch Geschäftsaufgaben oder Insolvenzen, drei durch Wechsel zu anderen Verbänden. Im laufenden Jahr geht es positiv weiter. Bis Anfang Mai begrüßte der Küchenring 32 weitere neue Partner.

Verbund wächst auf 1,073 Milliarden Euro

Im Verbund mit Alliance und KüchenTreff kommen die drei Kooperationspartner auf 2.095 Standorte in Europa und ein gemeinsames Einkaufsvolumen von 1,073 Milliarden Euro, ein Plus von 3,97 Prozent gegenüber 2024. Kooperationsintern entwickelte sich KüchenTreff am stärksten (+7,35 %), gefolgt von Der Küchenring (+5,42 %) und Alliance (-0,68 %).

Die Ausschüttungen an die Küchenring-Gesellschafter beliefen sich für 2025 auf 79,865 Millionen Euro, nach 72,037 Millionen (2024), 81,483 Millionen (2023) und 90,070 Millionen (2022).

Küchenplaner des Jahres

Eine Jury aus acht Studierenden der Möbelfachschule (MöFa) in Köln ermittelte aus 42 Einreichungen die Gewinner des Wettbewerbs „Küchenplaner des Jahres“. Diese erhielten je ein Werbepaket im Wert von 2.500 Euro sowie ein iPhone 17 für die ausgezeichnete Planungsfachkraft:

  • Bis 12 m²: Küchen Concept, Thomas Kruse, Heßdorf
  • Bis 20 m²: Küchen Wurzbach GmbH, Frank Wurzbach, Saalfeld-Beulwitz
  • Ab 20 m²: Moderne Küchen, Johannes Hutterer, Laakirchen (Österreich)

Unterstützung für Neugründer initiiert

Auf der Jahreshauptversammlung thematisierte Marcus Roth außerdem den Stand des Neugründerkonzepts, das der Verband gemeinsam mit Industriepartnern wie Nobilia, Schüller, Häcker und Blanco entwickelt hat (Roth: „Jeder Industriepartner unterstützt anders“), sowie einen Wechsel des Marketingportal-Dienstleisters und die Überarbeitung des Studiokonzepts „System Plus 1".

Eine ausführliche Berichterstattung erscheint in KÜCHENPLANER 5/6 2026. /dib

www.kuechenring.com