17.12.2019

Nach 2017 befindet sich zeyko erneut im Insolvenzverfahren. Nachdem das Gericht erst die Eigenverwaltung befürwortet hatte, folgte nun auf Antrag die Umwandlung in ein Regelverfahren. Dies sei zur Sicherstellung der Betriebsfortführung und der Finanzierung notwendig, teilte das Unternehmen mit.

zeyko-Geschäftsführer Dr. Christian Hilz kämpft weiter um die Zukunft der Küchenmanufaktur aus dem Schwarzwald. Foto: Biermann (Archiv)

Mit Beschluss des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen vom 12. Dezember 2019 wurde deshalb die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub, Kanzlei GRUB BRUGGER Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Reinsburgstraße 27, 70178 Stuttgart, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Strukturen neu ausrichten
Die 1933 gegründete Küchenmanufaktur aus Mönchweiler befindet sich bereits seit geraumer Zeit in finanzieller Schieflage. Wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren ist, seien Strukturen und Prozesse des Unternehmens nicht mehr effizient genug. Im Zuge der Sanierung sollen diese nun optimiert und neu ausgerichtet werden. Damit will der Hersteller seinen „hohen Qualitätsanspruch nachhaltig gerecht werden“, heißt es in einer Mitteilung. zeyko-Geschäftsführer Dr. Christian Hilz will das Unternehmen gründlich neu ausrichten und die Marke „zeyko“ nachhaltig stärken, um es „wieder zu einem wettbewerbsfähigen Akteur am Markt zu machen“.

Der Betrieb geht weiter
Die BES zeyko Küchenmanufaktur GmbH hat ihren Hauptsitz in Mönchweiler und beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter. Laut einer Pressemitteilung wird der Geschäftsbetrieb vollumfänglich fortgeführt. Die bisherigen Ansprechpartner seien für Fachhändler weiterhin erreichbar.

www.zeyko.com