25.01.2021

Der Vertrieb von Softwarelösungen, die es dem Endkonsumenten ermöglichen, Möbel online zu entwerfen und durch den Tischler vor Ort liefern und montieren zu lassen. Das war Ziel der im Juli 2019 von Roomle und Egger gegründeten Furniture eServices GmbH. Das hat nicht wie gewünscht funktioniert.

Nach eineinhalb Jahren haben sich Roomle und Egger wieder getrennt. Foto: Roomle

Beide Unternehmen gaben bekannt, dass die Furniture eServices GmbH mit Ende Dezember 2020 einvernehmlich aufgelöst wurde. In separaten Pressemitteilungen heißt es: „Unterschiedliche Einschätzungen beider Gesellschafter zur Vorgehensweise und Ausrichtung haben letztlich zur Entscheidung geführt, die Furniture eServices GmbH aufzulösen und deren Aktivitäten einzustellen.“

Als Kern des Serviceportfolios war eine umfassende Möbelbibliothek angedacht, die durch lizenzierte Partner produziert und vermarktet werden sollte. Egger hielt 75% am Unternehmen, Roomle die übrigen 25%. Die 9%-Beteiligung von Egger an Roomle wurde parallel ebenfalls aufgelöst, die Anteile wurden durch die Roomle Gesellschafter zurückgekauft.

Ungeachtet dieser Trennung führt Roomle seine Entwicklungen im Bereich der produktionsbasierten Konfiguratoren weiter. Und auch Egger betont, weiterhin auf die Schaffung von Lösungen zu setzen, die Handel und Verarbeiter im Wandel des Konsumverhaltens der Verbraucher unterstützen.

www.roomle.com