10.07.2020

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) empfiehlt, beim Möbelkauf auf bestimmte Qualitätszeichen zu achten. Allen voran auf das bewährte „Goldene M“. Aber auch das neue Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ soll Orientierung spenden.

Grafik: DGM

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„Einige Produktinformationen und -kennzeichnungen sind weder objektiv noch verlässlich. Das ist bei diesen streng überwachten Labels im Möbelhandel ganz anders. Sie werden ständig auf den Prüfstand gestellt und entsprechend transparenter und objektiver Anforderungen vergeben“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.
 
RAL-Gütezeichen „Goldenes M“
Das ‚Goldene M‘ ist ein RAL-Gütezeichen, das zertifizierten Möbeln und ihren Herstellern die Einhaltung höchster Qualitätsanforderungen abverlangt. Die Möbel werden in Laborprüfungen von unabhängigen Sachverständigen umfassend auf Sicherheit, Langlebigkeit und Stabilität sowie Gesundheits- und Umweltverträglichkeit untersucht. „Das RAL-Gütezeichen ist der strengste Nachweis für Möbelqualität in Europa und eines der wichtigsten Qualitätszeichen für Möbel überhaupt“, so der DGM-Geschäftsführer. Die Grundlage bilden die Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430. Sie beinhalten sowohl allgemeine Qualitätsanforderungen als auch segmentspezifische Kriterien – beispielsweise für Kinder- oder Badezimmermöbel sowie für Küchen, Matratzen und Betten.

„Möbel Made in Germany“
Noch neu am Markt, aber ebenfalls aussagekräftig, sei das geographische Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“, das die DGM gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) entwickelt hat. Dieses Zeichen soll Endverbrauchern die Sicherheit geben, Produkte aus deutscher Fertigung mit hohem Qualitätsstandard zu kaufen. Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung der Möbel finden in Deutschland statt. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgen.

Klimalabel
Das Thema Klimaschutz wird auf Seiten der Hersteller und der Endverbraucher immer wichtiger. Daher hat die DGM im Jahr 2016 den Klimapakt für die Möbelindustrie ins Leben gerufen. Die teilnehmenden Möbelhersteller bilanzieren ihre CO2-Emissionen, reduzieren diese und machen damit ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und dem Klima deutlich. Sie tragen ein Label mit der Bezeichnung „Klimapakt für die Möbelindustrie“. Besonders klimafreundliche Unternehmen können ihre unvermeidbaren CO2-Emissionen durch den Kauf hochwertiger Klimaschutzzertifikate ablösen und werden dafür von der DGM mit dem Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ zertifiziert.

Emissionslabel
Das Emissionslabel ist ein weiteres aussagekräftiges Zeichen im Bereich der Wohngesundheit. So wie der Klimaschutz liegt Endverbrauchern auch dieses Thema immer mehr am Herzen. Das Emissionslabel wird von der DGM in den Emissionsklassen A bis D sowie für verschiedene Möbelsegmente, wie zum Beispiel Kasten- oder Sitzmöbel, vergeben. Der Emissionsklasse A liegen die strengsten Grenzwerte zugrunde, die Emissionsklasse D entspricht den gesetzlichen Anforderungen für Schadstoffemissionen.

www.dgm-moebel.de