30.09.2021

Sich schöne Dinge leisten und trotzdem umweltverträglich handeln: Der schonende Umgang mit den Ressourcen ist mittlerweile für viele Konsumenten ein starkes Kaufargument. Der Einsatz kreislauffähiger Materialien rückt dabei zunehmend in den Fokus der Möbelindustrie. Schmidt Küchen geht mit voran.

Alles im grünen Bereich: Die „Origin Twist“ ist die erste Küche von Schmidt, Europas Küchenhersteller Nr. 5, die zu 100 Prozent aus recyceltem Holz produziert wird. Foto: Schmidt Küchen

Charakteristisch ist der Textilgewebe-Effekt auf dem Korpus. Foto: Schmidt Küchen

Bei der „Origin Twist“ kommt das neu entwickelte Konzept „L’épicerie“ zum Einsatz. Dazu gehören auch die in 24 Korpusfarben lieferbaren Dekoregale, deren kreuzförmigen Unterteilungen praktischen Stauraum für alle Arten von Flaschen bieten. Foto: Schmidt Küchen

Weil reines Philosophieren über ein dringend notwendiges Umdenken nicht ausreicht, hat das Unternehmen „SCHMIDT Küchen und Wohnwelten“ gehandelt. Mit „Origin Twist“ entwickelte das deutsch-französische Familienunternehmen seine erste Küche, die zu 100 Prozent aus recyceltem Holz besteht. Es sei ein „Zurück zu natürlichen Werkstoffen“, denn das verwendete Holz für den Bau von Korpus und Fronten sowie Arbeitsplatten in der Stärke von 20 Millimeter war entweder bereits in Gebrauch oder stammt aus Rückständen. Es setzt sich etwa zusammen aus Holzresten, Verschnitt aus Sägewerken, Wiederverwendung von Altmobiliar, Bau- und Abbauholz oder aus Holz von Verschalungen und Verpackungen.

„Abfall als Ressource sehen“
Dabei haben die nachhaltigen Möbel laut Schmidt die gleiche Qualität und Widerstandsfähigkeit wie alle anderen Einrichtungslösungen des Herstellers. „Wenn man Abfall als Ressource sieht, kann er Kreativität hervorbringen und Innovationen forcieren. Mit der Entwicklung dieser aus komplett recyceltem Holz bestehenden Produktreihe und robuster Möbel mit sehr natürlichem Design untermauern wir unser Engagement für die Öko-Verträglichkeit“, erklärt Produktmanager Jean-Michel Jaeglé.

Eine „grüne“ Küche im Farbton Twist
Die „Origin Twist“ dokumentiere nicht nur den besonnenen Umgang mit der Umwelt, sondern will auch im Design überzeugen. Dabei setzen die Entwickler auf eine markante Oberflächenstruktur. Ein Textilgewebe-Effekt auf dem Korpus sorgt für Charakter und Tiefe – und zeitgleich für ein besonderes haptisches Erlebnis. Die Optik lehnt sich an den Bohemian-Style an, ist also als unkonventionell zu bezeichnen. So unterbrechen zum Beispiel schwarze Metallelemente das natürliche Design und schaffen harmonische Kontraste.

Preisgekrönte Details
Diese Ausstattungsdetails gehören zum neuen Küchen-Konzept L’épicerie, das Schmidt in Zusammenarbeit mit der Designagentur 5.5 aus Paris entwickelte und das direkt nach seiner Vorstellung im April 2021 den begehrten „Janus de l’espace de vie“ 2021 erhielt. Es beinhaltet sechs Neuheiten für eine individuelle Küchengestaltung – und einige davon werden auch in dieser „grünen Küche“ im Farbton Twist präsentiert. Dazu gehören beispielsweise die Möbel-Gestelle aus schwarzem Metall, die in den Varianten „einfach“ und „medium“ konzipiert wurden. Oder auch die Verkleidungsgitter am Unterschrank, an denen die eigens dafür entworfenen Zubehörprodukte wie Pflanzenhalterungen, Aufhänger und Übertöpfe angebracht werden können. Neu sind ebenfalls die funktionalen Schubladen aus französischer Eiche, die im Stil von Obst- oder Lebensmittelkisten entworfen wurden.

Nachhaltigkeit heißt Verantwortung übernehmen
Die Küche „Origin Twist“ unterstreicht laut Unternehmen das gelebte Öko-Konzept der Traditionsmarke. Zudem belege sie die werteorientierte Unternehmenskultur. „Sie ist ein weiterer Baustein unserer CSR – Corporate Social Responsibility. Denn bei Schmidt gehören Fragen zur Nachhaltigkeit und zur gesellschaftlichen Verantwortung genauso zu den zentralen Themen wie etwa Einkaufspreise oder Vertriebsstrategien“, sagt Jean-Michel Jaeglé.

Nachhaltiges Engagement sichtbar machen
Die nun vorgestellte erste ressourcenschonende Küche ist eine weitere Komponente zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens und füge sich nahtlos in das langfristige Streben nach ökologisch sinnvollen Lösungen. Jaeglé: „Sein Engagement für die Umwelt sichtbar zu machen, ist heutzutage ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Und hier positionieren wir uns selbstbewusst und zukunftssicher.“
Für sein freiwilliges auferlegtes Engagement zur Schonung von Menschen und Natur kann der französische Marktführer nach eigener Aussage zahlreiche Zertifizierungen, Umweltsiegel oder Öko-Auszeichnungen vorweisen. Ein weiterer Weg zu mehr Nachhaltigkeit seien auch Möbel, die eine lange Lebensdauer auszeichnet: So bietet Schmidt eine zehnjährige Garantie auf alle Möbel inklusive der Fronten und den selbst produzierten Arbeitsplatten. „‘Origin Twist‘ ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Unternehmen nur alt werden kann, wenn es jung bleibt. Wenn es Produkte anbietet, die den Zeitgeist treffen.“

www.schmidt-kuechen.de