Küche im Alu-Origami

Materialien und Formen, die miteinander korrespondieren. Foto: next125
Ausgangspunkt der Arbeit ist der Handi, ein traditionelles indisches Kochgefäß mit bauchiger, gerundeter Form. Ankon Mitra übertrug dessen organische Gestalt in eine großformatige Origami-Struktur aus präzise gefaltetem Aluminium. Die Faltungen verändern sich je nach Blickwinkel und erzeugen ein wechselndes Spiel aus Licht und Schatten.
Mitra zum Ausgangspunkt seiner Arbeit: „Der Handi erinnert mich an die Wärme, die positive Atmosphäre und Schönheit einer Küche, an das Kochen und Essen – Dinge, die uns stärken und miteinander verbinden."
Drei Kuben und ein Lichtkonzept
Im Inneren der Skulptur ist eine next125 Küche aus drei frei im Raum stehenden Kuben aufgebaut. Die Einheiten gliedern die Funktionen Kochen, Spülen und Aufbewahren. Gestalterisch stehen sie im Kontrast zur umgebenden Aluminium-Struktur. Mitra fasst seinen architektonischen Ansatz unter dem Begriff „Oritecture" zusammen.
In Mailand feiert auch das Lichtkonzept „LumiQ" Premiere. Die drei Kuben zeigen unterschiedliche Elemente des Systems und veranschaulichen den Einsatz gezielter Lichtstimmungen. Die Außenflächen sind im Ceramic-Dekor „Marmor Umbra Nachbildung" gehalten und werden durch horizontale und vertikale Lichtspuren inszeniert. Kastanienbraune Holzfronten am Vorratsschrank, die next125 auf der zeitgleich stattfindenden EuroCucina offiziell vorstellt, ergänzen das Materialbild.
Ikonisches Design verbindet
Markus Schüller, CEO der Schüller Möbelwerk GmbH: „Mit ‚UN:FOLD' ist ein ikonisches Werk entstanden, das Küchendesign und Architektur harmonisch miteinander vereint. Ankon Mitras besondere Art Formen zu denken und Räume zu entwerfen, ergänzen in einzigartiger Art und Weise die Designprinzipien von next125. Die Kooperation wird auch in Zukunft inspirieren."