16.07.2021

Die Vorratshaltung für Lebensmittel rückt pandemiebedingt stärker in den Fokus. Davon profitieren die Hersteller von Kühl- und Gefriergeräten. Der Absatz im Inland stieg im Jahr 2020 auf 3,8 Millionen Geräte (plus 14,2 %) – bei einem Umsatzvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro.

Grafik: gfu

Im ersten Quartal 2021 hat sich das Wachstum beim Umsatz allerdings auf knapp 3% verringert, die Stückzahlen sind im Vergleich zum ersten Quartal 2020 sogar um 4% zurückgegangen. Das hat die gfu Consumer & Home Electronics GmbH auf Basis von GfK-Daten ermittelt.

Trend zum Großkühler
Parallel zeige sich in den ersten drei Monaten ein starker Trend zu den sogenannten Side-by-Side- und Multidoor-Geräten. Diese Modelle bieten deutlich mehr Volumen und somit mehr Platz für die Lebensmittel. Im ersten Quartal stammte bereits jedes zehnte Gerät aus dieser Kategorie, insgesamt knapp 74.000 Stück. Das Stückzahlwachstum bei den Side-by-Side-Geräten betrug in diesem Zeitraum 32 Prozent, bei den Multidoor-Geräten sogar 63 Prozent. Entsprechend sind auch die Umsätze um 27 Prozent bei Side-by-Side, bzw. um 69 Prozent bei den Multidoor-Geräten gewachsen.
Dazu erklärt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH: „Was sich in unserer Studie im Frühjahr 2020 erstmals angedeutet hat, hat sich über das gesamte Jahr mit deutlichem Wachstum bestätigt. Für viele Konsumenten hat die Bevorratung von Lebensmitteln an Bedeutung gewonnen. So stehen die Side-by-Side- und Multidoor-Geräte im ersten Quartal bereits für mehr als 18 Prozent des Umsatzes mit Kühl- und Gefriergeräten, Tendenz weiter steigend.“

Quelle: Alle Marktzahlen GfK Panel
Anmerkung: Alle Prozent-Werte beziehen sich auf den vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

www.gfu.de