Grüner Stahl für Geschirrspüler

Spülmaschinenproduktion im Werk Dillingen. Foto: BSH
Mit dieser Umstellung will die BSH zeigen, wie sie ihre eigenen Unternehmensziele im Bereich Nachhaltigkeit erreichen möchte. Bereits seit 2020 entwickelt und fertigt das Unternehmen nach eigenen Angaben an allen Standorten weltweit CO₂-neutral (Scope 1&2)2.
Weitere ambitionierte Pläne
Für die Zukunft hat sich das Unternehmen noch weitere ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2030 will die BSH ihren indirekten CO₂-Fußabdruck (Scope 3) im Vergleich zu 2018 trotz Wachstum um 15 Prozent absolut reduzieren. „Dafür nutzen wir zwei Hebel“, erklärt Chief Operating Officer Lars Schubert von der BSH. „Einerseits bieten wir unseren Konsumenten besonders energieeffiziente Produkte an, mit denen sie im Haushalt Energie und somit Geld sparen können. Wir setzen aber auch zunehmend auf Produktionsmaterial, das einen kleineren CO₂-Fußabdruck hat. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Aperam die Dekarbonisierung unserer Wertschöpfungskette voranbringen.“ Aperam ist einer der weltweit führenden Edelstahlanbieter.
1) Beim Produktionsprozess wird CO₂-reduzierter Edelstahl mit konventionellem Edelstahl gemischt.
2) Für die CO₂-Neutralität hat das Unternehmen vier Hebel identifiziert. Die beiden größten Hebel sind die effiziente Nutzung von Energie und der Einsatz von Ökostrom. Der dritte – und schwierigste – Hebel ist die Substitution von Prozessen, bei denen fossile Brennstoffe verbrannt werden. Als letzte Option werden die unvermeidbaren CO₂-Emissionen durch Carbon Credits kompensiert. Die Bosch-Gruppe, zu der die BSH gehört, hat ihren Kompensationsanteil im Jahr 2022 auf 0,7 Millionen Tonnen reduziert. Das sind 21 Prozent weniger als im Jahr 2021.