05.06.2020

„Quer denken, mutig sein, innovativ handeln“ – mit diesen Eigenschaften sagt der bayerische Spülenhersteller Schock dem Covid-19-Virus den Kampf an: Neben hochwertigen Quarzkomposit-Spülen wird in Regen derzeit Desinfektionsmittel produziert. Unter dem Label „VirusSCHOCK“.

Mitte Mai ließ Landrätin Rita Röhrl (links) sich die neue Herstellungsanlage zeigen und nahm die erste Charge „VirusSCHOCK“ von Geschäftsführer Ralf Boberg (rechts) offiziell entgegen. Foto: Schock

„Wir haben uns gefragt: Was können wir tun?“, berichtet Geschäftsführer Ralf Boberg. „Wir sehen uns in der Verantwortung, Kapazitäten und Know-how für unsere Mitarbeiter, Kunden und die Region zu nutzen.“ So entstand „VirusSCHOCK“, das neueste Produkt aus dem Schock-Portfolio. „Wir haben gesehen, dass es an Desinfektionsmittel mangelt. Die Preise für dieses Produkt sind explodiert. Also haben wir eine eigene Produktion gestartet“, so Ralf Boberg. Das Desinfektionsmittel wird nach WHO-Kriterien hergestellt.

Abgabe zum Selbstkostenpreis
Mit dem Desinfektionsmittel versorgt Schock Arztpraxen, den lokalen Krisenstab und weitere Gesundheitsorganisationen in der Region. Und das zum Selbstkostenpreis. Alleine dem Krisenstab des Landkreises wurden 1.500 Liter Desinfektionsmittel zu einem Marktwert von 22.500 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine Spende, die die Landrätin des Landkreises Regen, Rita Röhrl, sehr freut: „Wir erleben eine Situation, in der keiner von uns einem festen Fahrplan folgen kann. Wenn Unternehmen jetzt einen kühlen Kopf bewahren und über den eigenen Horizont hinausdenken, ist das beeindruckend.“

www.schock.de/virusschock