26.04.2018

Die Kamera im Kühlgerät ist inzwischen gelernt. Nun stattet Liebherr auch einen Vorratsschrank mit seinen modularen Linsen aus und macht dabei gemeinsame Sache mit Kesseböhmer. Zu sehen auf der Eurocucina mit dem Vorratsschrank „Tandem“.

Orts- und zeitunabhängig einen Blick in den Vorratsschrank werfen, das ermöglicht die „SmartDevice“-Technologie, die nun auch für den „Tandem“ von Kesseböhmer verfügbar ist. Foto: Kesseböhmer

Über modular integrierbare Kameras erhält der Nutzer jederzeit und von jedem beliebigen Ort Einsicht in den Vorratsschrank. Kesseböhmer hat spezielle Kamerahalter eigens für den „Tandem“ entwickelt, der sich nach Meinung des Herstellers mit seinem übersichtlichen Innenleben besonders gut als Smart-home-Beschlag eignet. Foto: Kesseböhmer

In Mailand demonstrierte der Hausgerätehersteller, wie Kühlgeräte Seite an Seite mit dem Vorratsschrank „Tandem“ zu aktiven Partnern eines vernetzten Lebensmittelmanagements werden. Beim „Tandem“ bewegt sich mit dem Öffnen der Tür automatisch das gesamte Schrankinnenleben vor den Schrankkorpus. Damit bietet dieser Vorratsschrank übersichtliche Rundum-Einsicht und direkten Zugriff auf das Staugut. Weitere Stauraumpotenziale eröffnet das Türregal – ganz so, wie es das Kühlgerät vormacht.
Die „SmartDevice“-Technologie verleiht dem Vorratsschrank nun die smarte Hülle. Über modular integrierbare Kameras erhält der Nutzer jederzeit und von jedem beliebigen Ort Einsicht in die Schränke. Kesseböhmer hat spezielle Kamerahalter eigens für den „Tandem“ entwickelt.

Einblick per „SmartDevice“-App
Kombiniert mit der „SmartDevice“-App lassen sich die Schrankinhalte über Tablet oder Smartphone mobil erfassen. So bildet der Check über die Kamera die Voraussetzung, die Inventarliste mit einer Datenbank abzugleichen und Einkaufslisten zu erstellen respektive zu aktualisieren. Auch ganze Rezepte lassen sich in das Vorratsmanagement integrieren. Kesseböhmer und Liebherr demonstrierten das Zusammenspiel auf der Messe an ausgewählten Beispielen.
„SmartDevice“ funktioniert laut Liebherr „so individuell wie sein Nutzer“. Persönliche Profile sollen zum Beispiel Vegetariern und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten helfen. Darüber hinaus verhindere die Technologie Doppelkäufe und beuge der Verschwendung von Lebensmitteln vor. „Und sie spart Geld und Zeit“, betont der Gerätehersteller. Die Anbindung an weitere Rezeptanbieter und Lebensmittellieferdienste rundet das System ab.

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