21.02.2018

Mit zwei neuen Ausstellungs- und Lehrküchen unterstützt Hersteller Nolte die Arbeit an der Möbelfachschule (MöFa) ganz praktisch. Das neu gestaltete Lernumfeld wurde nun feierlich eröffnet.

Küchenübergabe in der MöFa (von von links): Axel Brinkmann (Marketingleiter Nolte Küchen), Stephan Baum (Ausbildungsleiter national Nolte Küchen), Dieter Müller (Schulleiter), Georg Molls (Dozent), André Kunz (Geschäftsführer des Schulträgers) mit angehenden Küchenfachberater/innen. Foto: MöFa

Dozent Dr. Michael Weide erläutert die Besonderheiten der Planung. Foto: MöFa

„Die Ansprüche an die Kundenberater/innen in der Küchen- und Einrichtungsbranche sind vielfältig. Sie müssen fachkundig, engagiert, zuvorkommend und kompetent sein. Und das in einem Ausmaß, das den Kunden nicht nur zufriedenstellt, sondern sogar angenehm überrascht.“ So beschreibt Schulleiter Dieter Müller die Anforderungen, die an erfolgreiche Küchenfachberater/innen gestellt werden. Die Fachschule des Möbelhandels, seit 80 Jahren die Talentschmiede der Küchen- und Einrichtungsbranche, benötigt deshalb Lernbedingungen, die enge Bezüge zur Praxis ermöglichen. Vor allem in den zentralen Bereichen des Unterrichtsgeschehens: in den Möbel- und Küchenausstellungen der Schule. Deren regelmäßige Aktualisierung und Umgestaltung sei nur möglich dank der Unterstützung durch die Möbel-, Küchen-, Geräte- und Zubehörindustrie.

Zwei Küchensegmente in L-Form
Für die Neugestaltung des Ausstellungsbereiches Küchen haben die Dozenten Dr. Michael Weide und Georg Molls nun gemeinsam mit Nolte Küchen zwei Küchensegmente in L-Form für den unterrichtlichen Einsatz entwickelt. Anders als bei der Planung einer Ausstellungsküche für den Küchenfachhandel stehen für Unterrichtszwecke andere Gesichtspunkte im Vordergrund. So zeigen die beiden Segmente die unterschiedlichsten planerischen und funktionalen Möglichkeiten ebenso wie Materialalternativen auf.  

Wertschätzung für die Arbeit der MöFa
Axel Brinkmann, Marketingleiter Nolte Küchen, und Stephan Baum, Schulungsleiter national des Küchenherstellers, stellten die Planung der beiden Lehrküchen vor und übergaben sie offiziell an die Schule. Dabei unterstrichen sie die Wertschätzung für die Arbeit der MöFa, wie sie in Fachkreisen genannt wird. Voller Überzeugung unterstreicht Brinkmann: „Eine in allen Facetten erfolgreiche Beratung von Endkunden kann nur durch kompetent ausgebildete Fachleute erfolgen. Die hohe Komplexität des Produktes Küche stellt einerseits hohe fachliche Anforderungen. Andererseits müssen die späteren Fachberater aber auch wertschöpfend für Ihr Haus beraten können. Diese Kompetenzen vermittelt die MöFa seit vielen Jahren sehr erfolgreich.“

Enger Bezug zur Praxis
MöFa-Dozent Dr. Michael Weide erläuterte die Besonderheiten der beiden Küchensegmente: „Ihre Positionierung im offen zugänglichen Ausstellungsbereich des Schulgebäudes ermöglicht und erleichtert den geplanten sowie den spontanen Unterrichtseinsatz in unterschiedlichen Unterrichtsfächern. Hier verbinden sich Theorie und praktische Anschauung.“ Verschiedene Schranktypen sowie die in ihnen verbaute Technik und deren Funktionen erschlössen sich für den Einsteiger nicht immer allein aus den Informationen der Verkaufshandbücher, fährt Dr. Weide fort. Nur die konkrete Anschauung könne diesen Transfer leisten. Und ausschließlich im direkten Vergleich könnten optische, haptische und funktionale Unterschiede erkannt werden.

Dank vom Schulleiter
Schulleiter Dieter Müller bedankte sich bei Nolte Küchen ausdrücklich: „Danke, dass Sie die Küchensegmente individuell für die MöFa angefertigt haben und danke, dass Sie den Weg dieser unkonventionellen Planung erneut mit uns gegangen sind.“

www.moefa.de