21.02.2018

Das in Rödinghausen ansässige Unternehmen Ballerina-Küchen Heinz-Erwin Ellersiek GmbH feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Das 1978 gegründete Unternehmen setzt auf „Made in Germany“ sowie eine mittelständische Firmenstrategie und eine enge Zusammenarbeit mit seinen Händlern.

Ballerina-Küchen in Rödinghausen. Im 40. Jahr des Bestehens werden hier auf 30.000 qm Produktionsfläche rund 25.000 Küchen im Jahr produziert. Foto: Ballerina

Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von knapp 84 Mio. Euro erreicht, die Exportquote beträgt 50% – und das bei einer „weltweiten“ Präsenz. Im Handel ist Ballerina-Küchen auf den Küchenspezialisten ausgerichtet. Zur Zielgruppe gehören Kunden, die sich im mittleren und gehobenen Bereich mit ihrer Küche selbst verwirklichen möchten und deutsche Wertarbeit suchen.
„Es war nicht immer einfach, ein Unternehmen so zu führen, dass es nie zu Kurzarbeit kam, nie Entlassungen anstanden und niemals Kürzungen am Einkommen vorgenommen werden mussten“, erklärt Gründer Heinz-Erwin Ellersiek dankbar und stolz. Auch deshalb habe er gerne die Glückwünsche zum Firmenjubiläum von der Belegschaft, Kunden und Partnern entgegengenommen.

Mitarbeiter sind Teil der Erfolgsgeschichte
Heute werden 320 ausschließlich festangestellte Mitarbeiter beschäftigt. Viele von ihnen sind schon langjährig bei Ballerina-Küchen angestellt und tragen somit ihren Teil zur Erfolgsgeschichte bei. Da auch in Zukunft auf gut ausgebildetes Personal gesetzt wird, legt Ballerina-Küchen großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen. Seit der Gründung des Unternehmens werden deshalb alle Auszubildenden nach der Abschlussprüfung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

25.000 Küchen im Jahr
Angefangen hat Ballerina 1978 mit 17 Mitarbeitern und einer Fertigungsfläche von ca. 2.500 qm. Heute produziert das Unternehmen auf über 30.000 qm Produktionsfläche etwa 25.000 Küchen pro Jahr. Mit jeder Expansion der Produktionsfläche, wie z.B. im Jahr 1994, als der Fertigungsbereich um 11.000 qm erweitert wurde, investierte man grundsätzlich in die neusten Fertigungstechniken. Bereits 1996 verfügte Ballerina-Küchen eigener Einschätzung nach „über eine der modernsten Endfertigungen in Deutschland“.

Weiteres 16-Mio.-Euro-Invest geplant
Im Jahre 1999 erfolgte die Grundsteinlegung für das Werk 2, in dem die Arbeitsplatten und Wangen gefertigt werden. Fünf Jahre später wurde das dritte große Bauprojekt abgeschlossen. Im Jahr 2004 fertiggestellten Werk 3 werden Korpusmaterialien zugeschnitten und weiterverarbeitet. Nach einer neuen Hochschranklinie, einem vollautomatischen Hochregal-Lager und permanenten Investitionen in die EDV und Abwicklung stehen in der nahen Zukunft weitere Investitionen in Höhe von 16 Mio. Euro auf dem Plan: für eine Unterschrank-/Hängeschranklinie, die Losgröße 1 in der Vorfertigung sowie weitere Optimierungen in der EDV.

Ständiger Fortschritt
Durch diesen ständigen Fortschritt konnte Ballerina-Küchen seine Marktposition immer weiter verbessern. Heute sieht sich das Unternehmen als einen der Trendsetter in der Küchenbranche. Diese Stellung zeige sich unter anderem durch die diversen Auszeichnungen, die Ballerina-Küchen insbesondere in den letzten Jahren erhalten habe. Dazu zählen der German Design Award „Winner“ 2018, der BMK Innovationspreis in den Jahren 2006, 2012, 2013, 2014 und 2015, sowie der Gesamtsieg des Leistungsspiegels „Küchen 2014/2015 und 2016/2017“ der markt-intern-Verlagsgruppe.

Nachfolge frühzeitig geregelt
Die aktuelle Geschäftsführung von Ballerina-Küchen besteht aus dem Gründer Heinz-Erwin Ellersiek und den Geschäftsführern Heidrun Brinkmeyer (Marketing und Vertrieb) und Heiko Ellersiek (Technik). Im Juni 2016 übertrug Heinz-Erwin Ellersiek seine Geschäftsanteile an seine Kinder und die beiden Geschäftsführer. Somit halten seine beiden Töchter zusammen 51% und die Geschäftsführer Heidrun Brinkmeyer und Heiko Ellersiek zusammen 49% der Gesellschaftsanteile.

www.ballerina.de