01.09.2017

Trotz einer teilweise wechselhaften monatlichen Entwicklung kletterte der Herstellerumsatz mit Haushalt-Großgeräten in Deutschland im ersten Halbjahr 2017 um etwa 2%. In gleicher Größenordnung stieg der Umsatz mit kleinen Hausgeräten.

Der Markt für Hausgeräte legt weiter zu: auch dank der Einbau-Geschirrspüler. Foto: Miele/Hausgeräte+

Laut Branchenverband ZVEI tragen „starke Trends“ wie Funktionalität, Bedienkomfort und elegantes Design das Geschäft. Besonders gut nachgefragt wurden demnach Einbau-Geschirrspüler, Backöfen, Induktionskochfelder und Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie. Bei den kleinen Hausgeräten kurbelten besonders kabellose Handstaubsauger, Kaffeevollautomaten und Staubsauger-Roboter das Geschäft an. Hohe Zuwachsraten verzeichnen laut Verband auch die vernetzbaren „smarten“ Hausgeräte. Bemessen am Gesamtmarkt liege ihr Anteil derzeit aber noch unter 10%. Der ZVEI erwartet jedoch, dass sich im Jahr 2017 der Gesamtumsatz mit smarten Hausgeräten verdoppelt.

8,5 Mrd. Euro Herstellerumsatz im Inland
„Die Hausgerätebranche ist auf einem guten Kurs“, sagt Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte und Vorstandsmitglied des ZVEI. „Wir halten an unserer Jahresprognose für 2017 von ein bis drei Prozent Wachstum für den deutschen Markt fest, sowohl für große als auch für kleine Hausgeräte.“ Der Herstellerumsatz mit Hausgeräten in Deutschland würde damit auf 8,5 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2017 klettern.

Export steigt sogar um 6%
Erfolgreich sind deutsche Hausgerätehersteller laut ZVEI auch im Ausland. Im Zeitraum Januar bis Mai 2017 stieg der Export (inkl. Re-Export) um fast 6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr wird ein Auslandsgeschäft in Höhe von 8,6 Mrd. Euro erwartet, davon etwa zwei Drittel mit europäischen Ländern. Die größten Abnehmerländer seien Frankreich, Österreich, Großbritannien und die Niederlande.

www.zvei.org