20.06.2017

DER KREIS hat sein Eigenmarkenkonzept „ai-Küchen“ relauncht. Einer der 60 Händler, die das Konzept in Deutschland aktuell umsetzen, ist Mario Portius in Leipzig. Und das mit voller Überzeugung – und als zweites Standbein zum Markenstudio.

„ai-Küchen“ ist ein Eigenmarkenkonzept von DER KREIS. Eins von aktuell 60 Studios in Deutschland betreibt Mario Portius in Leipzig im Barfußgäßchen. Miele ist der ausgewählte Gerätepartner, Häcker der Möbellieferant. Foto: Biermann

Geschäftsführer von „ai-Küchen“ in Leipzig ist Mario Portius, Studioleiterin Verkauf ist Gabriele Arndt. Foto: Biermann

„ai-Küchen“ hat im Großraum Leipzig eine Alleinstellung. Diese Kunden reisten 50 Kilometer an, um einen ersten Blick auf das Angebot zu werfen und mit Studioleiterin Gabriele Arndt einen Planungstermin bei sich zu Hause zu vereinbaren. Foto: Biermann

Aus dem „systemat“-Programm von Häcker: Weiß, Lack, Hochglanz, grifflos. Die „Dekton“-Arbeitsfläche rundet die Musterküche elegant und hochwertig ab. Foto: Biermann

Ebenfalls „systemat“, hier umgesetzt mit trendigen matten Fronten und einer Silestone-Arbeitsfläche. Foto: Biermann

Die dritte von vier Musterküchen glänzt im durchgestylten Landhaus-Chic und stammt aus dem „classic“-Sortiment von Häcker. Foto: Biermann

Foto: Biermann

In der schmucken Leipziger Innenstadt ist das Barfußgäßchen ein besonderer Ort. Eine muntere Gastronomie existiert hier Seite an Seite mit florierenden Fachgeschäften. „Ein Ladenlokal steht nie lange leer“, erzählt Mario Portius. Obwohl es auch schon andere Zeiten gab. Vor 20 Jahren drohte dieser Teil der Innenstadt, rund 15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt, fast schon auszusterben. Zu verlockend schillerten die Einkaufszentren und Einrichtungspaläste, die nach der Wende auf der grünen Wiese vor den Toren der Stadt entstanden waren. Portius mietete sich damals trotzdem im Barfußgäßchen ein und zählt heute zu den renommierten Adressen in der Leipziger Küchenwelt. Neben seinem SieMatic-Exklusivstudio in einem ausgesprochen stilvoll renovierten Altbau betreibt er seit September 2016 ein weiteres Küchenfachhandelsgeschäft. Gleich um die Ecke. Dabei setzt er auf die Eigenmarke „ai-Küchen“ von DER KREIS. Die ersten Monate unter der „ai“-Flagge haben ihn rundum überzeugt. Besonders schätzt er die konzentrierte Lieferantenstruktur und die reibungslose Abwicklung. Ebenso die Alleinstellung im Großraum Leipzig.

Vier Lieferanten, eine Küche
Für „ai-Küchen“ liefert Häcker das Holz. Als einziger Systempartner im Segment Küchenmöbel. Bei den Geräten besteht grundsätzlich die Auswahl zwischen Bauknecht, AEG und Miele. Mario Portius hat sich für Miele entschieden, denn mit der Marke verbindet ihn eine langjährige enge Partnerschaft. „Wir sind mit dem Produkt vertraut und leben die Philosophie“, erzählt er. „Wir“ – das sind er und seine insgesamt sieben Mitarbeiter. Hinzu kommt Sohn Maximilian Portius, der derzeit an der Möbelfachschule in Köln studiert.
Die Entscheidung für Miele als Gerätepartner bei „ai-Küchen“ hat einen weiteren Grund. Und der ist rein wirtschaftlich motiviert. Denn die Geräte des Gütersloher Herstellers gibt es bei Häcker in der Blockverrechnung. „Das ist ein kaufmännischer Vorteil“, sagt der erfahrene Küchenspezialist und spricht von einem „attraktiven Deckungsbeitrag“. Die Spülen und Armaturen zum Konzept steuert Blanco bei, das Zubehör kommt in diesem Fall von Vogt.

Glaszarge als „Zuckerl“
Mit den genannten Lieferanten plant „ai“-Studioleiterin Gabriele Arndt hauptsächlich Küchen im Wert zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Allein in den ersten sechs Wochen nach der Eröffnung im September 2016 waren es 31 Stück mit einem Durchschnittsverkaufspreis von 10.900 Euro. Gezeigt werden auf 130 qm Fläche vier Modelle, zwei aus dem „systemat“-Programm und zwei aus dem „classic“-Sortiment von Häcker. Die Bandbreite reicht von modern und grifflos in Glanz und Matt bis zum modernen Landhaus. Als „Zuckerl“ sind die Auszüge aller „ai-Küchen“ serienmäßig mit Glaszargen ausgestattet. Diese gehen im regulären Häcker-Angebot sonst extra. Also ein geldwerter Vorteil, der sich auf mehrere Hundert Euro summieren kann. „Aber das ist für unsere Kunden gar nicht so ausschlaggebend“, berichtet Mario Portius. Viel elementarer sei die reibungslose Abwicklung bis hin zur problemfreien Montage. „Das ist das Beste, was ich in Sachen Auftragsbearbeitung jemals erlebt habe“, lobt der 54-Jährige den Kontakt zum Holzlieferanten Häcker. Und sollte es dennoch mal zu einer Beanstandung kommen, seien Reklamationen schnell vom Tisch. Auch das gefällt ihm. Ebenso wie die Lieferzuverlässigkeit. Unter dem Strich sei das „ai“-Konzept für ihn optimal. Besonders als Ergänzung zu seinem SieMatic-Exklusivstudio.

Verpflichtende Schulungen
Im Gegenzug hat sich der Leipziger Küchenhändler vertraglich verpflichtet, den Außenauftritt samt Leuchtreklame und die POS-Materialien auf die „ai“-Konzeptvorgaben abzustimmen. Den Ladenbau selbst hat er in enger Abstimmung mit Häcker realisiert. Drei Musterküchen sollten es mindestens sein, Portius hat wie erwähnt vier montiert. Weitere verpflichtende Komponenten des Konzepts sind Teilnahmen an „ai“-Schulungen und Leistungsgruppentreffen (jeweils einmal im Jahr). Zudem muss er die vorgegebenen Werbematerialien des Verbandes nutzen und mindestens einmal im Jahr einen Streuprospekt verteilen lassen. Grundsätzlich werden diese Werbeprospekte zweimal jährlich von der Verbandszentrale in Leonberg gestaltet – und das stets mit aktuellen Inhalten und für den jeweiligen Händler personalisiert. Ein eigener Internetauftritt mit einer Microsite (www.ai-kuechen-leipzig.de) gehört ebenfalls zum Konzept.

„Konstellation zum Geld verdienen“
Mitglied in der Leonberger Verbundgruppe DER KREIS ist Portius seit dem 1.1. 2014. Besonders schätze er, dass er bei DER KREIS eigene Ideen umsetzen könne. Getreu dem Verbandsmotto „Freiheit im Verbund“. Hinzu komme der praxisnahe Erfahrungsaustausch mit den Kollegen und der herzlichen Atmosphäre. „Wir fühlen uns bei DER KREIS sehr gut aufgehoben und unterstützt“, sagt er und fügt an: „Und die Konditionen stimmen auch.“
Die Konzeptbestandteile bei ai-Küchen bezeichnet Mario Portius als hilfreich und betriebswirtschaftlich attraktiv. Wichtig ist für ihn eine zeitgemäße Darstellung mit modernen, verkäuflichen Küchen. „ai“ nennt er „eine Konstellation zum Geld verdienen“ und eine „optimale Ergänzung zu seinem Markenangebot“. Dass er in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zwei verschiedene Küchenstudios mit einem unterschiedlichen Angebot betreibt, daraus macht er kein Geheimnis. Ganz im Gegenteil: „Wir gehen völlig offen damit um und haben nur gute Erfahrungen gemacht.“ Vor allem können er und seine Mitarbeiter so „jedes Budget des Kunden ernst nehmen“. Im SieMatic-Exklusivstudio beginnen Planungen etwa ab 15.000 Euro.
Die räumliche Trennung der beiden Studios ist eher die Ausnahme. Wie Christoph Hermes, Leiter der Unternehmenskommunikation von DER KREIS, erläutert, wird „ai“ in der Regel als „Shop-in-Shop“-Konzept umgesetzt. Oder auch als separates Allein-Studio. Im Leipziger Barfußgäßchen funktioniert beides. (Dirk Biermann)

www.ai-kuechen-leipzig.de
www.derkreis.de