02.06.2015

Köche setzen Augen, Nase, Mund und manchmal sogar ihre Fingerkuppen ein, um zu überprüfen, wann ein Gericht „auf den Punkt“ perfekt ist. Das ist mühsam, manchmal gefährlich und nicht immer zuverlässig. Hausgerätespezialist Bosch vertraut bei den Backöfen der neuen „Serie 8“ lieber auf hoch entwickelte Sensoren.

Die Backöfen der neuen „Serie 8“ von Bosch setzen auf moderne Sensortechnik. Die Spitzenmodelle sind sogar vernetzungsfähig. Foto: Bosch

Wo früher Zahnstocher oder Schaschlik-Spieß herhalten mussten – blieb beim Hineinstechen Teig daran haften, brauchte der Kuchen noch ein wenig länger –, misst jetzt der patentierte „PerfectBake“ Backsensor permanent berührungslos die Feuchtigkeit im Innern der Backwaren und passt den Backvorgang automatisch daran an. Ist das Gargut fertig gebacken, schaltet sich der Backofen von selbst aus. Das funktioniert für alle Arten von Backwaren, ganz egal ob Kuchen oder Quiche, Brot oder Pizza. Der Koch muss lediglich das gewünschte Gericht auswählen und auf „Start“ drücken. Den Rest erledigt der neue Sensor-Backofen allein. Und Kuchen, die innen noch teigig oder zu trocken sind, sollen der Vergangenheit angehören. Genau wie die Stäbchenprobe.
Ähnliche komfortabel gestaltet sich die Bratenzubereitung: „PerfectRoast“ Bratenthermometer ins Gargut stecken, Backofen einschalten – und nach Ende des Bratvorgangs den perfekt zubereiteten Braten entnehmen. So beschreibt der Hersteller den Vorgang. Das „PerfectRoast“ Bratenthermometer optimiere die Zubereitung von Fleisch, Geflügel und Fisch entscheidend, indem es deren Kerntemperatur misst. Und zwar nicht nur an einem Punkt, sondern an drei unterschiedlichen Stellen. Dadurch werden Fehlerwerte, etwa durch Messungen in Hohlräumen oder Füllungen, eliminiert.

Heißluft, Dampf, Welle
Alle Sensor-Backöfen der „Serie 8“ arbeiten mit der von Bosch neu entwickelten „4D Heißluft“. Bei dieser Heißluftvariante wird die warme Luft dank eines speziellen Lüfterrads besonders gleichmäßig im Ofen verteilt. So muss der Anwender nicht mehr mühsam die richtige Einschubhöhe bestimmen, um ein ausgezeichnetes Ergebnis zu erzielen, sondern kann frei über die vier Ebenen verfügen. Ein weiteres Highlight ist die neue Dampfstoß-Funktion: Sie sorgt dafür, dass Gerichte außen knusprig werden, während sie innen saftig bleiben. Und wenn es bei der Essenszubereitung einmal nicht schnell genug gehen kann, lässt sich bei den meisten Heizarten ganz bequem die integrierte Mikrowelle zuschalten. Dadurch kann die Garzeit der Gerichte um bis zu 50 Prozent verringert werden. Alternativ bietet Bosch auch Dampfbacköfen der „Serie 8“ an: für reinen Dampfbetrieb, Heißluftbetrieb oder eine Kombination beider Varianten.

Intuitiv, elegant, vernetzbar
Die Sensor-Backöfen der „Serie 8“ besitzen zahlreiche weitere Funktionen und Features. Etwa das neue TFT-Touchdisplay, das intuitiv durch die Menüführung samt Zubereitungsautomatik „Bosch Assist“ führt. Auch das Design überzeugt: So wurde die Einbaureihe mit dem „German Design Award 2015“ ausgezeichnet. Die Kombination aus hochwertiger Edelstahlblende, integriertem Bedienring und Glas verleiht der Küche Modernität und Wertigkeit. Insbesondere bei nebeneinander arrangierten Geräten sorgen elegante Abschlussleisten aus hochwertigem Edelstahl für ein homogenes Erscheinungsbild. Viele Modelle bietet Bosch mit Vollglas-Front in den Farben Vulkanschwarz und Polarweiß ein. Die schwarze Variante erhielt nun den renommierten „Interior Innovation Award 2015“.
Und nicht zuletzt: Einige Modelle sind vernetzungsfähig und wollen so einen Beitrag zum einfachen Kochen mit perfekten Ergebnissen beitragen. Sie können via W-LAN über eine App von mobilen Endgeräten wie Tablet oder Smartphone aus gesteuert werden.

Komplettes Einbauprogramm
Zur Reihe der Einbaugeräte der „Serie 8“ gehören neben den Backöfen weitere Einbaugeräte wie Kaffeevollautomat, Mikrowelle, Dampfgarer für die 45 cm hohe Nische sowie Kombigeräte, die unterschiedliche Funktionen vereinen. Neben Backöfen mit Dampfstoßfunktion und Mikrowelle sind Backöfen mit Dampfgarer erhältlich. Ebenso wie Wärmeschubladen, die sich neben dem Warmhalten von Tellern und Speisen auch ideal zum Sanftgaren von Fleisch eignen. Oder zum Auftauen von Lebensmitteln, Schmelzen von Schokolade oder Dörren von Obst. Im Design auf die Einbaugeräte abgestimmte Dunstessen sind mit Funktionen wie „EcoSensor“ und „EcoSilence Drive“ ausgestattet. Der „EcoSensor“ misst, einmal aktiviert, die Intensität des aufsteigenden Dampfes und reguliert daraufhin die Leistungsstufe der Dunstesse. So schaltet die Esse selbsttätig auf eine niedrigere Stufe um, sobald die heiße Anbratphase mit ihrer hohen Dunstentwicklung vorüber ist. Der „EcoSilence Drive“ steht für eine langlebige und effiziente Motorisierung. Die neuen Essen gehören dementsprechend der Energieeffizienzklasse A des seit Januar 2015 geltenden Energielabels an.

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