19.01.2026

Naber plant Ausbau der Logistikkapazitäten

Die Naber GmbH plant eine umfangreiche Erweiterung ihrer Logistikkapazitäten im Gewerbe- und Industriepark (GIP) Nordhorn. Hierzu hat die Stadt Nordhorn dem Unternehmen rund 16.000 Quadratmeter Gewerbefläche in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes verkauft.

Lasse Naber, geschäftsführender Gesellschafter des Zubehörspezialisten (Foto rechts) und Vertreter der Stadt Nordhorn bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Stadt Nordhorn

Geplant sind ein zusätzliches Logistikzentrum sowie ein Parkgebäude für Mitarbeitende. Die Investitionen bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich. Perspektivisch sollen durch die Erweiterung rund 25 neue Arbeitsplätze entstehen, vor allem in den Bereichen Lagerlogistik, Marketing und Produktentwicklung.

Wachsende Anforderungen

Naber verfügt am Standort bereits über rund 20.000 Quadratmeter Logistikfläche. Laut Geschäftsführer Lasse Naber steigt der Bedarf dennoch kontinuierlich. Als Gründe nennt er die Erweiterung des Produktportfolios, unter anderem im Bereich Beleuchtung, sowie die Übernahme der Markenrechte an der Traditionsmarke Wesco. Hinzu komme die Erwartung der Kunden an schnellere Produktverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten.

Baustart Anfang 2027

Das neue Logistikzentrum entsteht auf einer rund 13.000 Quadratmeter großen Fläche. Im ersten Bauabschnitt ist eine etwa 9.000 Quadratmeter große Halle vorgesehen. Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant. In einem zweiten Bauabschnitt sollen weitere Logistikflächen folgen. Abschließend ist eine bauliche Verbindung zu den bestehenden Logistik- und Verwaltungsgebäuden geplant, einschließlich automatisierter Förderanlagen für den Warentransport.

Das Parkgebäude ist auf einer knapp 3.000 Quadratmeter großen Fläche vorgesehen. Es soll neben Stellplätzen auch Räume für Hausmeister und Gärtner sowie Flächen für Maschinen und Geräte aufnehmen.

Soziales Engagement

Aktuell beschäftigt Naber rund 250 Mitarbeitende, darunter zwölf Auszubildende. Darüber hinaus sind zwei Lohnbetriebsgruppen der Lebenshilfe für die Grafschaft gGmbH mit insgesamt 90 Mitarbeitenden auf dem Firmengelände tätig und vollständig in die Betriebsabläufe integriert. Ergänzend werden rund 15 Zeitarbeitende eingesetzt.

Bei der Vertragsunterzeichnung betonte Bürgermeister Thomas Berling die Verbundenheit des Unternehmens mit der Stadt: „Die langjährige Verbundenheit des Unternehmens Naber mit unserer Stadt zeigt sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im sozialen Engagement, etwa in der Jugendförderung von Sportvereinen oder durch die Beteiligung an der Betriebs-KiTa ‚GIPfelstürmer'." Der Rat der Stadt Nordhorn hatte dem Verkauf der Gewerbeflächen einstimmig zugestimmt.

www.naber.com