17.02.2026

Unterstützung für Ärzte ohne Grenzen

Die Leonberger Verbundgruppe DER KREIS ist auch 2026 Partner-Unternehmen von Ärzte ohne Grenzen. Damit setzt das Unternehmen sein Engagement für die weltweite medizinische Nothilfe der Organisation fort.

Foto: DER KREIS

"Als europäische Verbundgruppe, die in 21 Ländern dieser Erde unternehmerisch aktiv ist, tragen wir gleichermaßen soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Ärzte ohne Grenzen leistet weltweit unabhängige, lebensrettende Hilfe dort, wo immer sie am dringendsten gebraucht wird. Dieses Engagement passt zu unseren Werten, deshalb unterstützen wir diese Organisation mit Überzeugung", so DER KREIS Gründer Ernst-Martin Schaible, der sich auch privat karitativ engagiert. Zuletzt finanzierte er Schulbauprojekte im globalen Süden; im März eröffnet er eine zweite Gesamtschule in Lomé/Togo.

Unabhängig von politischen Interessen

Ärzte ohne Grenzen ist in mehr als 70 Ländern aktiv und finanziert seine Hilfe nahezu vollständig durch Spenden. Bewusst verzichtet die Organisation auf staatliche Fördergelder, um unabhängig von politischen Interessen arbeiten zu können. Die Relevanz dieses Prinzips zeigt sich gerade konkret: Die USA und andere Geberländer, darunter auch Deutschland, haben ihre Finanzierung humanitärer Hilfe zuletzt massiv gekürzt.

Kürzungen verschärfen die Not

„Die Kürzungen erschüttern das gesamte System der humanitären Hilfe und verschärfen die Not von Millionen Menschen weltweit", sagt Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland. „Schon jetzt sehen wir ganz konkrete Auswirkungen wie Unterbrechungen bei der Bereitstellung von therapeutischer Fertignahrung, sauberem Wasser oder Impfstoffen für vermeidbare Krankheiten."

Konkrete Hilfen für Körper und Psyche

Im Jemen und im Niger hat die Organisation ihre Ernährungsprogramme 2025 ausgeweitet, nachdem internationale Mittelkürzungen die Versorgung von Mangelernährten beeinträchtigt hatten. Im Sudan weiten die Teams ihre Aktivitäten aus: Notfallmedizin, chirurgische Eingriffe, Geburtsbegleitung, Versorgung unterernährter Kinder und psychologische Hilfe.

„All diese Hilfe ist nur dank Spenden möglich", so Katzer. „Ich danke DER KREIS für die erneute Unterstützung unserer Aktivitäten. Ich freue mich sehr darüber, dass wir gemeinsam Menschlichkeit beweisen – in sehr herausfordernden Zeiten."

www.derkreis.de