Moderates Wachstum

Dr. Markus Miele, Rebecca Steinhage und Dr. Reinhard Zinkann (Foto von links) berichteten vom Geschäftsjahr 2025 und gaben Einblicke in strategische Entwicklungen. Foto: Miele
Weltweit beschäftigt Miele aktuell rund 23.000 Mitarbeitende. Zum Stichtag 31.12.2025 waren es exakt 22.951 und damit 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Diese Zahl spielt eine der zentralen Rollen im aktuellen Bilanzbericht, denn in den vergangenen beiden Jahren hat das Unternehmen auf allen Ebenen an der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit gearbeitet und dabei Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro vorgenommen. Allein die Personalkosten sanken um mehr als 120 Millionen Euro. Dabei konnten betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland vermieden werden. Dieses „Miele Performance Program“ wurde zum Jahresende abgeschlossen.
60 Prozent aller Produkte erneuern
Die umfangreichen Kosteneinsparungen gehen nicht auf das Konto der Investitionsbereitschaft. In den Jahren 2024 und 2025 investierte Miele weltweit insgesamt 468 Millionen Euro, davon rund 300 Millionen Euro in Deutschland. Das angekündigte Investitionsziel von 500 Millionen Euro in Deutschland bis 2028 bleibt unverändert. Die Mittel fließen in die Modernisierung von Werken sowie in Entwicklungs- und Schulungszentren. Das Unternehmen bekräftigte, in den nächsten beiden Jahren rund 60 Prozent seines Produktportfolios erneuern zu wollen. Das soll den Premiumanspruch untermauern und die Marktposition stärken, sagte Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter bei der hybriden Bilanzpressekonferenz. Außerdem sei es die Basis für künftiges Wachstum. Das wird voraussichtlich auch 2026 stattfinden und moderat ausfallen, ergänzte Markus Miele, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. „Wir blicken auf das Jahr 2026 verhalten optimistisch und rechnen mit einer moderat positiven Umsatzentwicklung, allerdings weiterhin unter hohem Wettbewerbsdruck."
Die fünf umsatzstärksten Märkte sind laut Unternehmen in dieser Reihenfolge Deutschland, USA, Schweiz, Australien und die Niederlande. Zu Einzelheiten auf Länderebene, zur Exportquote und zu Geschäftsbereichen macht das Unternehmen keine Angaben.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe KÜCHENPLANER 3/4 2026 (Print und E-Paper).