23.03.2026

Der Markt für Elektro-Haushaltsgeräte schrumpfte 2025 um vier Prozent auf 9,71 Milliarden Euro Inlandsumsatz. Einbaugeräte hingegen liefen gegen den Trend, angeführt von Elektroherden und Kochfeldern.

Geräte zum Kochen trotzen dem Trend. Foto: Biermann

Der Rückgang trifft vor allem die Großgeräte: Laut ZVEI wurden in Deutschland rund 16,3 Millionen Einheiten verkauft, der Umsatz lag bei 5,7 Milliarden Euro. Bei schwacher Baukonjunktur und anhaltender Konsumzurückhaltung setzt sich der Abwärtstrend fort, den 2024 nur kurz unterbrochen hatte.

Herde und Kochfelder im Plus
Umso auffälliger das Ergebnis bei den Einbaugeräten. Ihr Absatz stieg trotz schwacher Baukonjunktur um 0,2 Prozent, angeführt von Elektroherden mit plus 15 Prozent und Kochfeldern mit plus 13 Prozent.
Auch die Kleingeräte hielten sich besser als das Gesamtmarktbild vermuten ließ. Mit 3,9 Milliarden Euro Herstellerumsatz wiederholten sie das starke Vorjahr zwar nicht, stabilisierten das Segment aber. Besonders gefragt waren Heißluftfritteusen, Kaffeemaschinen, Roboterstaubsauger und Hairstyling-Produkte.

Schere zwischen Groß und Klein
Im Export entwickelten sich Groß- und Kleingeräte in entgegengesetzte Richtungen: Großgeräte legten um rund zwei Prozent zu, Kleingeräte verloren 19 Prozent. Das Konsumklima stabilisierte sich laut Jahreswirtschaftsbericht 2026 des Bundeswirtschaftsministeriums leicht, die Kaufbereitschaft für größere Haushaltsgeräte blieb jedoch gering.

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