25.04.2018

Im vergangenen Jahr konnte KüchenTreff 38 neue Händler dazugewinnen. Damit gehören in Europa etwa 340 Mitglieder mit 400 Küchenstudios dem Verbund an. Am vergangenen Wochenende traf sich „die Familie“ in Köln zur Jahreshauptversammlung.

Key-Note-Speaker Peter Holzer sprach zum Thema „Wer den Wandel formt, führt“. Dabei konnte er rundum überzeugen. „Wir brauchen freiwillige Impulse, um die Komfortzone zu verlassen“, appellierte der Buchautor an die Zuhörer, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. „Erfolg ist anstrengend.“ Foto: Kluge

Von den 340 Mitgliedern kommt der Großteil aus Deutschland. Nämlich 230, wie Marko Steinmeier, Prokurist und auf Geschäftsführungsebene verantwortlich für Strategie, Organisation, Finanzen und Online-Marketing, berichtete. Diese 230 Mitglieder betreiben 280 Studios. Zweitstärkster Markt sei der in den Niederlanden mit 110 Mitgliedern (120 Studios). Mit 25 Neumitgliedern in 2017 wurde dort auch ein überproportionales Wachstum verzeichnet. In Deutschland schlossen sich im abgelaufenen Jahr 13 Betriebe der Gruppe neu an. Und auch im ersten Quartal 2018 konnten bereits vier neue Mitglieder in der KüchenTreff-Familie begrüßt werden. Neben diesen beiden großen Märkten ist die Gruppe in Belgien, Luxemburg, Polen und Rumänien vertreten. Doch „es gibt keinen strategischen Ansatz, die Auslandsaktivitäten zu intensivieren, abgesehen von den Niederlanden“, so Steinmeier.

KüchenTreff-DNA erneut im Fokus
Wie schon im Vorjahr spielte auch bei dieser Jahreshauptversammlung die KüchenTreff-DNA eine große Rolle in den Präsentationen. DNA steht in diesem Fall für „Differenzierte Nutzen Aussage“. Daniel Borgstedt, Leiter Einkauf und Vertrieb, stellte zusammen mit Marko Steinmeier ein neues Video vor, das mit der Unterstützung von 25 Händlern entwickelt wurde. „Dieser Film ist eine Zusammenfassung der Werte, für die unsere Händler stehen“, sagte Borgstedt. Er spiegele die KüchenTreff-DNA wider. Denn letztlich gehe es darum, Mehrwerte zu bieten, mit denen man sich vom Wettbewerb abhebe. Das Angebot, mit dem Kunden nach dem Einbau der Küche gemeinsam zu kochen, um ihm alle Funktionen seiner neuen Küche praktisch und vor Ort noch einmal zu erläutern, könne beispielsweise solch ein Mehrwert sein. Letztlich gehe es darum, die unterschiedlichen Highlights von Verkäufer und Kunden miteinander zu verbinden. Das sei beim Händler der Vertragsabschluss, beim Kunden eben, wenn er das erste Mal in seiner neuen Küche koche. „Es geht darum, mehr Verständnis für den Kunden zu entwickeln, den Kunden zu begeistern und zu verstehen“, so Borgstedt.
„Die Küche ist Lebensraum des Kunden, das müssen wir als Verkäufer, als Monteur, selbst in der Buchhaltung berücksichtigen“, ergänzte Marko Steinmeier. „Es ist etwas nicht Alltägliches für den Kunden, eine Küche zu kaufen. Zudem noch etwas, das viel Geld kostet.“

Einen ausführlichen Bericht von der KüchenTreff-Jahreshauptversammlung lesen Sie in der nächsten Ausgabe KÜCHENPLANER 5/6 2018. Die Ausgabe und das E-Paper erscheinen Anfang Juni.

www.kuechentreff.de