19.03.2017

Die Hersteller von HPL blicken auf ein zufriedenstellendes Jahr 2016 zurück. Auch für das laufende Jahr überwiegt die Zuversicht. Diese Entwicklung wird allerdings durch massiv gestiegene Rohstoffpreise gedämpft.

HPL ist ein robuster und flexibel einsetzbarer Werkstoff, der sich individuell gestalten lässt. auch für Küchenfronten und Nischen. Das Kürzel steht für den englischen Begriff „High Pressure Laminate“. Foto: proHPL/Sprela

Begünstigt durch die gute Konjunkturlage in Deutschland, eine lebhafte Neubaukonjunktur und einen wachsenden Möbelmarkt können die Hersteller von HPL in 2016 fast durchweg ein Wachstum verzeichnen, meldet die Fachgruppe Dekorative Schichtstoffplatten (proHPL). Die Fachgruppe ist der Zusammenschluss von Herstellern von HPL und deren Repräsentanten im Gebiet D-A-CH.
Auch für 2017 wird mit weiteren ordentlichen Nachfragen nach HPL gerechnet. Neben dem sich immer deutlicher abzeichnenden Fachkräftemangel wird die positive Marktentwicklung jedoch massiv gedämpft: durch die Preissteigerung und Probleme bei der Verfügbarkeit von Vorprodukten, so proHPL. „Die Entwicklung zeigt, dass HPL nach wie vor eine hohe Wertschätzung im Markt genießt und solide Wachstumsraten erzielen kann,“ wird Ralf Olsen in einer Mitteilung zitiert. Olson ist Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.

www.pro-hpl.de