10.12.2019

Auf Messen und vielen weiteren Veranstaltungen geht es aktuell um moderne Wohnkonzepte und um Ideen, wie diese mit raffinierten Möbelideen realisiert werden können. Auch Beschlägespezialist Blum widmet sich der Frage: Wohin geht die Reise beim Wohnen der Zukunft?

Wohnkonzepte der Zukunft und optimale Stauraumnutzung – damit beschäftigt sich bei Blum eine eigene Abteilung: die Bedürfnisforschung. Foto: Blum

Der Sockelauszug „Space Step“ kombiniert Trittfläche und darunter liegenden Auszug, damit können höhere Stauebenen komfortabler erreicht und zusätzlicher Stauraum im Sockel geschaffen werden. Foto: Blum

Das Homeoffice in Form eines Bürotowers mit Rädern lässt sich auch als Stehtisch für Gäste verwenden. Foto: Blum

Kein Zentimeter verschenkt – die Bar der 47qm-Wohnung ist in der Armlehne der Couch untergebracht. Foto: Blum

Snacks, Spiele oder iPad finden im Couchtisch unter der verschiebbaren Tischplatte den idealen Platz. Foto: Blum

Namhafte Bauunternehmen, wie Rhomberg Bau in Bregenz, entwickeln zukunftweisende Wohnkonzepte wie ‚David‘. Bei der Ausstattung ist Blum der innovative Kooperationspartner (www.rohmberg.com). Foto: Blum

Die Welt verändert sich und damit auch die Art und Weise, wie Menschen in Zukunft wohnen werden. Zwei Phänomene, die mit diesem Wandel zusammenhängen, stechen besonders hervor: Individualisierung und Verdichtung. Das heißt: Wohnungen sollen so individuell sein wie die Menschen, die darin leben, und gleichzeitig viel Komfort bieten. Egal, ob kleine Singlewohnung, geräumiges Apartment für zwei oder großes Familienhaus – eines trifft für alle Wohnkonzepte gleichermaßen zu: Es gilt den vorhandenen Stauraum optimal zu nutzen. Und das hängt nicht von der Größe der jeweiligen Wohnung ab, sondern einfach von cleveren Lösungen und raffinierten Ideen für Layout und Ausstattung.
Schon auf der interzum 2019 skizzierte Blum zahlreiche Ideen, wie Menschen künftig in optimal genutzten Räumen wohnen können. Nun zeigten das Unternehmen zusammen mit weiteren externen Partnern aus der Baubranche weitere Ansätze. Deren Ausführungen ergänzten Experten aus der hauseigenen Bedürfnisforschung von Blum mit kreativen Lösungen für hohe Wohnqualität.

Erprobte Kooperationen
„Wir setzen uns im Rahmen unserer Bedürfnisforschung permanent mit Trends auseinander. In diesem Zusammenhang beschäftigt uns auch das aktuelle Thema ‚Urbanisierung‘ sehr intensiv. Demografischer Wandel, verändertes Konsumverhalten, Energie- und Ressourcenschonung, zunehmende Digitalisierung sind wichtige Bereiche, die wir genau analysieren werden“, erklärt Siegfried Röck, Leiter der Bedürfnisforschung bei Blum. Seit Jahren erforschen und dokumentieren die Experten aus der Blum-Bedürfnisforschung z. B. Küchensituationen auf der ganzen Welt. Die Erkenntnisse daraus bilden die Basis für neue Beschlagsideen und -anwendungen. „Wir arbeiten seit längerer Zeit schon eng mit regionalen Bauträgern zusammen. Denn, wenn der Grundriss einer Wohnung und die Innenausstattung gemeinsam angedacht und entwickelt werden, kann eine optimierte Lösung für die späteren Bewohner entstehen“, so der Siegfried Röck weiter. Egal, wie groß der Wohnraum ist, eine Anforderung bleibt stets gleich: den vorhandenen Stauraum in jeder Wohnungsgröße effizient zu nutzen und mit cleveren Ideen für viel Komfort und gesteigerte Wohnqualität zu sorgen.

Bauträger mit zukunftsweisenden Ideen
Zu diesen externen Blum-Partnern zählt auch Rhomberg Bau in Bregenz. Seit Jahren arbeiten Architekten und Projektentwickler des Bauunternehmens eng mit der Bedürfnisforschungsabteilung von Blum zusammen. Im regen Austausch werden künftige Ansprüche von Wohnungsinhabern gemäß Zeitgeist und Trends genau erforscht. Hand in Hand werden Wohnungslayouts entwickelt, die vorhandenen Raum optimal nutzen und gleichzeitig die Bedürfnisse der späteren Bewohner ideal abdecken. „David“ heißt der „‚brand name“ für das Konzept, das Rhomberg Bau bei neuen Wohnprojekten verfolgt. „Wohnen auf Zeit“ ist die Idee dahinter: Vollständig möblierte und ausgestattete Wohneinheiten können so für einen Lebensabschnitt oder eine begrenzte Zeit genutzt werden, besonders praktisch für Singles, neu zugezogene Mitarbeiter zum Start oder für Studenten. „Wir realisieren bereits die ersten Projekte mit diesem Konzept. Interessenten können die kompakte Wohnung in der Zentrale von Rhomberg Bau mittels ‚Augmented Reality‘ nahezu realistisch erleben und erste Eindrücke von unserem neuen Wohnkonzept bekommen“, beschreibt Jürgen Zankovitsch, Projektverantwortlicher bei Rhomberg Bau, die ersten Einsatzmöglichkeiten beim Bauunternehmen.

Wohnkonzepte live erleben
Wie Apartments künftig aussehen können, wie Stauraum optimal genutzt werden kann, was raffinierte Möbelideen bringen – das beweisen zwei Studios, die bei Blum in der Laborküche aufgebaut sind und die jüngst von der Fachpresse live erlebt werden konnten. Moritz Spielberg, Mitarbeiter der Blum-Bedürfnisforschung, präsentierte eine 47-qm-Wohnung und seine Kollegin Belinda Gasser eine mit 22 qm. Das Besondere: Jeder Zentimeter ist hier clever genutzt. Das Homeoffice hat die Form eines Bürotowers und ist als fahrbares Stehpult ausgeführt. Der Esstisch lässt sich mit wenigen Handgriffen für weitere Gedecke erweitern, Snacks, Spiele oder iPad finden im Couchtisch unter der verschiebbaren Tischplatte ihren Platz. Die Bar ist in der Armlehne des Sofas versteckt und bietet Flaschen und Gläsern idealen Stauraum. In der Diele sind Jacken & Co. auf herausziehbaren Kleiderstangen bestens versorgt. Zusätzliche Klappenstühle für Besucher zaubert Moritz Spielberg im Handumdrehen aus dem Sockel der Küchenzeile und aus der Wohnwand. Noch komprimierter ausgestattet ist die Wohnung von Belinda. Beide Einheiten machen deutlich, wie das Wohnen in Zeiten, in denen Raum immer knapper und damit teurer wird, funktionieren kann – ohne Verzicht auf Funktion, Komfort und jede Menge Stauraum.  

Handwerk trifft Moderne
Eine weitere Praxis-Exkursion führte zu einem innovativen Unternehmen im Bregenzerwald: Seit über 20 Jahren entwickelt und baut die Zimmerei Kaufmann in Reuthe intelligente Holzmodulbau-Lösungen. Dabei kombiniert das Unternehmen traditionelles Handwerk mit modernen industriellen Methoden. Der wesentliche Vorteil dieser Bauweise: Die meisten handwerklichen Arbeitsschritte können witterungsunabhängig in einer Montagehalle ausgeführt werden. Genormte Abläufe und Produktionsprozesse garantieren eine schnelle, hochwertige, gleichbleibende und kontrollierte Ausführungsqualität. Der Output ist ein schlüsselfertig ausgebautes Raummodul mit allen notwendigen Installationen, das auf Wunsch sogar komplett möbliert mittels Tieflader angeliefert wird. 3 unterschiedliche Modultypen bringen entsprechende Vielfalt. Die Vorteile liegen auf der Hand: garantierte Kosten- und Terminsicherheit, gleichbleibend hohe Qualität und wesentlich kürzere Bauzeiten.

Portal für Ideen
Inspirierende Möbelideen zeigt der Beschlägespezialist Blum auf seiner neuen Online-Plattform www.blum-inspirations.com.

www.blum.com