02.10.2019

Modernisiertes Design, neue Funktionen, weitere Services: Auf der IFA stellte die BSH Neuerungen für die Multimarken-App Home Connect vor. Erstmals bezieht das Angebot das gesamte vernetzte Wohnumfeld ein. Das Update ist ab Ende 2019 erhältlich.

Bis Ende des Jahres geht die neu gestaltete Home Connect App live. Foto: BSH

Home Connect hat das Angebot seiner App deutlich ausgebaut. Viele neue Inhalte gehen weit über die reine Gerätesteuerung hinaus und inspirieren mit Ideen rund um den vernetzten Haushalt sowie mit praktischen Tipps. Noch stärker in den Mittelpunkt gerückt sei der täglich relevante Nutzen für den Konsumenten, heißt es vom Anbieter. Wobei Aspekte wie Zeitgewinn und individuell erlebbarer Komfort hierbei im Fokus stehen. Bis Ende des Jahres geht die neu gestaltete App live.

Neue Funktionen
Die Funktion „What’s for dinner“ unterstützt zum Beispiel bei der täglich wiederkehrenden Frage „Was sollen wir heute essen?“ mit Inspirationen, die sich mit fortlaufender App-Nutzung immer weiter individualisieren.
Schnittstellen zu neuen Geräten wurden ebenso eingepflegt: Zum Beispiel zu „Cookit“, der ersten Küchenmaschine mit Kochfunktion der Marke Bosch.
Auch die Sprachsteuerung der über Home Connect vernetzten Hausgeräte wird erweitert. Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Google Assistant.

Über die Küche hinaus
Schon in naher Zukunft geht Home Connect weit über das Aktionsfeld der Küche hinaus und integriert alle vernetzten Funktionen im Haus oder in der Wohnung. Bereiche wie Sicherheit, Licht- und Rollladensteuerung, Heizung sowie Aufgaben im Haushalt und Entertainment-Wünsche werden dann integriert auf einer Plattform zur Verfügung stehen. Alle Anwendungen seien zentral steuerbar und auf die persönlichen Wünsche des Nutzers abgestimmt – unabhängig von welchem Hersteller seine Geräteausstattung ist. Zudem lerne die Steuerung im Laufe der Zeit die Bedürfnisse des Anwenders immer besser kennen, passt sich intelligent den Routinen an und macht aktiv Verbesserungsvorschläge. „Home Connect wird unseren Konsumenten in Kürze noch mehr Nutzen bringen, weil wir es von der Küche auf das gesamte vernetzte Zuhause ausweiten“, sagt Uwe Raschke, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung.

Routineaufgaben delegieren
Ein konkretes Beispiel: Der Anwender möchte, dass automatisch sämtliche Lichter ausgehen, wenn er Haus oder Wohnung verlässt. Dazu sollen die Heiztemperatur gesenkt und das Sicherheitssystem aktiviert werden. Parallel wünscht er sich, dass Geschirrspülmaschine und Saugroboter ihre Arbeit verrichten. Mit dem Öko-System Home Connect kann der Nutzer alle beschriebenen Vorgänge in einem einzigen Modus festgelegen, der unter anderem Lichtsteuerung, Raumthermostat und Hausgeräte steuert. Künstliche Intelligenz wird nach Aussage des Unternehmens zukünftig diese bedarfsorientierten Szenarien unterstützen. In einem weiteren Entwicklungsstadium sollen zusätzliche Services – beispielsweise aus den Bereichen „assisted living“ und Energiemanagement – eingebunden werden. Dieses Angebot wird ab Mitte 2020 in verschiedenen, noch nicht näher benannten Märkten verfügbar sein. Bis zu diesem Zeitpunkt werden laut BSH „zahlreiche weitere Partner die Home Connect Plattform für neue, herstellerübergreifende Services erweitern“.

www.home-connect.com

www.bsh-group.com