24.03.2020

Die Mitarbeiter der Verwaltung arbeiten bereits überwiegend im Home Office, jetzt hat der Vorstand von Villeroy & Boch weitere Maßnahmen beschlossen. Mit den zuständigen Betriebsräten habe man sich geeinigt, Teile der europäischen Produktion bis Ende April zu unterbrechen.

 

Foto: Villeroy & Boch

Diese Unterbrechung betrifft zunächst die Standorte beider Unternehmensbereiche in Deutschland und Frankreich. Eine mögliche Verlängerung hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Weitergehende Maßnahmen, zu denen auch die Unterbrechung der Arbeit an anderen Standorten und Produktionsstätten als auch der Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen gehören kann, werden abhängig von der weiteren Entwicklung entschieden. „Mit diesen Maßnahmen möchte Villeroy & Boch die Belegschaft schützen und dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen“, betont das Unternehmen.

Lieferketten sind noch intakt
Trotz „an sich guter Geschäftsentwicklung am Anfang des Geschäftsjahres“ bereitet sich Villeroy & Boch mit diesen Maßnahmen auf eine Phase vorübergehend niedrigerer Nachfrage vor. Die Lieferketten seien jedoch bislang intakt und Lagerbestände ausreichend hoch, „um auch trotz der Produktionsunterbrechung in Europa normale Bedarfsverläufe in den nächsten Wochen abzudecken“.

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