20.07.2019

Energieeffiziente Hausgeräte leisten einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Haushalt. Deshalb setzt Miele alles daran, die Energieeffizienz über alle Produktgruppen hinweg weiter zu steigern, wie der jetzt veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht zeigt.

Miele veröffentlicht seinen Nachhaltigkeitsbericht 2019 auf www.miele.com/nachhaltigkeit. Foto: Miele

Mit seinem Nachhaltigkeitsbericht 2019 gibt der Gütersloher Familienkonzern einen detaillierten Einblick in sein Verständnis von nachhaltiger Unternehmensführung – unter Berücksichtigung von Umweltaspekten ebenso wie der Verantwortung für Mitarbeiter und Themen der Lieferkette bis hin zu gesellschaftlichem Engagement. 15 übergeordnete, strategische Nachhaltigkeitsziele werden hier beschrieben, von der Umweltleistung über den zielgruppengerechten Stakeholderdialog bis zur kundenfreundlichen Umsetzung der Digitalisierung.

Verbräuche weiter reduzieren
„Wie bedeutend die Verbrauchsreduzierung in der Nutzungsphase ist, wird sofort klar, wenn man sich vor Augen hält, wie viele Stunden und Jahre Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank & Co. in Gebrauch sind“, betonen die Autoren des Berichts. Mehr als Dreiviertel des gesamten Energieaufwands für ein Hausgerät – gerechnet von der Entwicklung bis zur Entsorgung – entfallen auf diese Nutzungsphase im Haushalt. Doch welche Auswirkungen hat dies auf die Umwelt? Um das herauszufinden, hat Miele im Berichtszeitraum exemplarisch berechnet, wie viele Emissionen während der Nutzung von Miele-Geräten durch den direkten Stromverbrauch entstehen. Das Ergebnis: In der Gebrauchsphase der Hausgeräte entstehen mehrere Millionen Tonnen CO2. Im Vergleich dazu sind die energiebedingten Emissionen der Werkstandorte wenn auch nicht unerheblich, so dennoch deutlich geringer. „Der große Hebel sind also die Verbräuche der Geräte im Haushalt – umso mehr, wenn man die überdurchschnittlich lange Lebensdauer der Miele-Hausgeräte berücksichtigt“, heißt es im Bericht. Daher werde die Reduzierung der Verbrauchsdaten auch weiterhin im Fokus der Klimastrategie von Miele stehen. Zukünftig sollen die Emissionen der Nutzungsphase auch Eingang in die Klimabilanz des Unternehmens finden.

Bis 2050 klimaneutral wirtschaften
Das Ziel der hauseigenen Klimastrategie ist klar formuliert: „Miele unterstützt das Zwei-Grad-Ziel der internationalen Klimapolitik und will bis spätestens 2050 klimaneutral wirtschaften.“ Dazu soll die Energieeffizienz in der Produktion noch weiter erhöht und der spezifische Energieverbrauch gesenkt werden. Bereits jetzt verfügen die zwölf Werkstandorte über eigene Programme, die auf die Ziele der Miele-Nachhaltigkeitsstrategie einzahlen. Dazu gehören auch Projekte zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. So unternimmt das Unternehmen verschiedene Schritte, um recyceltes Material aus Miele-Altgeräten wiederzuverwenden, beispielsweise in Form von Gusseisen oder als Mahlgut für Kunststoffprodukte.

Als Download erhältlich
Mit seinem Nachhaltigkeitsbericht 2019 nimmt Miele erstmals Bezug auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Der Berichtszeitraum umfasst die beiden Geschäftsjahre 2016/17 und 2017/18. Wie schon die früheren Berichte folgt auch dieser den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Er steht in deutscher und englischer Sprache und ausschließlich zum Download unter www.miele.com/nachhaltigkeit zur Verfügung.