22.09.2022

Aufgrund steigender Energiepreise machen sich viele Händler Gedanken, wie sie im Herbst und Winter möglichst viel Gas und Strom sparen können. Die Fachgruppe Möbel und Küche des „Mittelstandverbundes“ plädiert für einen „Green Monday“.

Sollen die Ausstellungen in den Wintermonaten montags dunkel bleiben? Der „Mittelstandsverbund“ regt dies an. Foto: Der Mittelstandsverbund

Der Verband empfiehlt den Mitgliedsbetrieben darüber nachzudenken, die Geschäfte von November 2022 bis März 2023 montags geschlossen zu lassen. Das Ziel: Durch ein Herunterfahren der Heiz- und Stromsysteme im stationären Handel von Samstagabend bis Dienstagmorgen sollen entsprechende Einsparpotentiale gehoben werden.

Im Betrieb kaum weitere Einsparungen möglich
Der Möbel- und Küchenfachhandel muss auf die explodierenden Energiekosten reagieren“, betont Dr. Marc Zgaga, Geschäftsführer vom „Mittelstandsverbund“ und Sprecher der Fachgruppe Möbel und Küche. Zwar habe der Möbelhandel längst Gespräche mit den Energieanbietern aufgenommen und mögliche Szenarien durchgerechnet, aber die auch politisch gewünschten Einsparungen in Höhe 15 bis 20 % ließen sich bei vielen Möbelhandelsunternehmen schlicht nicht realisieren. Schließlich wurden bereits in den Vorjahren Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt. „Die beste Energie ist die, die man gar nicht erst verbraucht“, unterstreicht Zgaga die aktuelle Initiative. Im „Mittelstandsverbund sind 15 Verbundgruppen mit fast 12.000 Möbel- und Küchenfachhandelsunternehmen vereint.

www.mittelstandsverbund.de