27.10.2021

Im Oktober gab es einen besonderen Feieranlass für Schock Metall: Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1971, wurde das neue Metallwerk der damals in Schorndorf ansässigen Firma Schock GmbH in Urbach eröffnet.

 

Das Werksgelände am Standort Urbach als Hauptquartier der Schock Metall Gruppe umfasst 23.000 qm mit einer Fertigungsfläche von 11.500 qm. Foto: Schock Metall

Martin Schock führt das Unternehmen als CEO in zweiter Generation. Foto: Schock Metall

Unter der Leitung von Richard Schock spezialisierte man sich auf die Fertigungstechnologien Stanzen und Rollformen. Zum Produktionsprogramm zählten damals Dekormetalle für Radio-, Fernseh- und Phonogeräte, aber auch bereits Teleskopschienen und Auszugsführungen für die Möbelindustrie. Im Juli 1978 wurde die Schock Metallwerk GmbH rechtlich unabhängig.

Gruppe mit sechs Standorten
Heute ist die Schock Metall Gruppe mit ihren insgesamt sechs Standorten in Deutschland, Lettland und den USA ein international führender Anbieter von kundenindividuell entwickelten Teleskopschienen und Spezialprofilen. Rund 450 Beschäftigte sind für das inhabergeführte Unternehmen im In- und Ausland tätig. Zu den wichtigsten Zielmärkten zählen die Küchenmöbel-, die Hausgeräte- und die Automobilindustrie. Darüber hinaus beliefert Schock Metall auch Kunden in verschiedenen Industriebranchen, beispielsweise im Bereich Lager- und Betriebseinrichtungen. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie rückte die Medizintechnik verstärkt in den Fokus, da zahlreiche Krankenhäuser eigene Laborgeräte beschafften, die mit entsprechend hochwertigen Führungssystemen und Baugruppen bestückt werden.
Das Werksgelände am Standort Urbach als Hauptquartier der Schock Metall Gruppe umfasst 23.000 m2 mit einer Fertigungsfläche von 11.500 m2.

„Finanziell gesund und schlagkräftig“
Nach der erfolgreich gemeisterten Restrukturierung in Eigenverwaltung im Jahr 2020 befindet sich das Unternehmen wieder in einer soliden Erfolgsspur. Martin Schock, der das Unternehmen als CEO in zweiter Generation führt, erläutert: „Wir konnten während der gesamten Corona-Krise unsere Kunden immer beliefern, ohne Werksschließungen und ohne Materialengpässe. Mit unserem europäischen Fertigungsverbund haben wir eine funktionierende Lieferkette und werden daher auch in Zukunft unsere Kunden zuverlässig bedienen. Durch die neue Unternehmensstruktur seit Juli 2020 sind wir wirtschaftlich und finanziell gesund und schlagkräftig. Unser Unternehmen ist liquide und frei von Bankenfinanzierungen. Die Schwerpunkte unserer Branchen-Ausrichtung auf Küche und Hausgeräte brachte uns zudem gerade in der Corona-Krise deutliche Umsatzzuwächse.“

www.schock-metall.de