25.04.2018

LEICHT Küchen schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. In Mailand präsentierte sich das Unternehmen selbstbewusst als Architektenmarke Nr. 1 mit strategischen Konzepten und kreativen Ergänzungen. Auch die Zahlen stimmen.

„Wir sind die Architektenmarke Nr. 1.“ Stefan Waldenmaier, Vorstand LEICHT Küchen AG. Foto: Biermann

Neu bei LEICHT ist das frei planbare Regalsystem „Fios“, die Wandverkleidung dahinter besteht aus Keramik. Ein erster Ausblick auf das, was die Premiummarke künftig mit dem Trendmaterial vorhat. Foto: Biermann

„Solid“: Schichtstoff-Front mit Echtholzkante. Der Clou: der mattweiße Schichtstoff fasst die Kante von beiden Seiten ein. Foto: Biermann

Das Unternehmen feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag und meldet neue Rekordzahlen. So stieg der Umsatz 2017 um mehr als 11% auf 137 Mio. Euro. Selbst das Inland legte knapp über 10% zu. Womit sich der Küchenmöbelhersteller deutlich vom Markttrend abhebt. Im Export konnte LEICHT sogar um 13% wachsen. Besondere Dynamik verzeichnet das Unternehmen dabei in Asien. Die Exportquote beträgt stabil 60%.
Stolz ist LEICHT auch auf seine Bedeutung im Premiummarkt. So konnten die Schwaben ihre Position im Markt für Küchen im Verkaufswert von mehr als 20.000 Euro erneut ausbauen. Laut GfK liege dieser nun bei mehr als 27%.
„Nach dem erfolgreichen Jahr 2017 hatten wir auch einen sehr guten Jahresauftakt; das erste Quartal wird mit einem hohen zweistelligen Umsatzplus abschließen“, berichtet Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier. Die Prognose für das zweite Halbjahr sei gleichlautend.

Frei im Raum
Im Mittelpunkt der Eurocucina-Präsentation stand das erstmals im September 2017 vorgestellte Konzept „Raum im Raum“, diesmal in einer Umsetzung in Schieferschwarz. Das Mobiliar ist in Form eines Kubus auf offenem Grundriss frei planbar und integriert die Küche vollständig in den Wohnraum. „Dieser Planungsansatz geht weit über die üblichen Raumkonzepte hinaus und schafft ein noch höheres Maß an Wohnlichkeit“, betont Stefan Waldenmaier die prägnante Neuentwicklung. Mit der will der Hersteller auch seine Planungs- und Fertigungskompetenz demonstrieren. Denn das Maß leitet sich aus den Wünschen des Kunden ab. Wozu auch die Wahl der Materialien gehört. Die Antwort darauf heißt Losgröße 1. Betreten wird der „Raum im Raum“ übrigens durch eine dezent integrierte Schwenktür gegenüber der Insel. Somit gestalten sich die Wege zwischen Kochen und Zubereiten sowie Hervorholen und Verstauen der benötigten Utensilien möglichst kurz und komfortabel. Stefan Waldenmaier ist überzeugt: „Die Komplexität des Funktionsraums Küche haben wir noch nie zuvor so schlüssig in den Wohnraum integriert. Dieses Interieurkonzept ist architekturprägend und hebt die Küche in eine neue Dimension." Zudem zeige sie die herausragende Kompetenz von LEICHT im Innenausbau.

Innenausstattung in horizontaler Optik
Über das „Raum im Raum“-Konzept hinaus zeigte LEICHT in Mailand verschiedene ergänzende Neuheiten kleineren und größeren Ausmaßes. Dazu gehört das Innenausstattungssystem „Combo“ in klarer, ruhiger Optik. „Combo“ wird entgegen der üblichen Anordnung quer konzipiert und erzeugt damit eine horizontale Optik. In Material und Farbe wirkt das neue System zeitlos elegant und lässt sich harmonisch auf die jeweilige Küche abstimmen. Das Innenleben ist in neutralem Schwarz gehalten und wird durch verschiedene Einlegeobjekte, Einsätze und Halterungen in hochwertiger Eiche variiert.

Besondere Echtholzkante
Ebenfalls neu im Programm ist die Antifingerprint-Oberfläche „Solid“. Diese verfügt über ein besonderes Kantendesign. Der Schichtstoff der Front wurde bei „Solid“ über die Echtholzkante gezogen. Das hat einen unauffälligen und doch charakteristischen optischen Effekt. „Solid“ gibt es in Mattweiß und Carbongrau für Linien mit (Primo) und ohne (Contino) Griff.

Flexible Regal-Planung
Den Trend zu wohnlich wirkenden Planungen mit Regalen nahm LEICHT zur Eurocucina ebenfalls auf. Das neue Regalsystem „Fios“ besteht aus einem Metallgestell, das in allen RAL- und NCS-Farben lackiert werden kann. Die Fachböden sind 27 oder 16 mm stark und können aus jedem lieferbaren Material bestehen. Die Position der einzelnen Fachböden orientiert sich am Kunden- und Planerwunsch. Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht von ganz unten bis ganz an die Decke. Dass die Fachböden über den Metallrahmen hinausragen, ist Konzept bei „Fios“.

Mit und ohne Metallkante
Eine weitere Variante bietet ab sofort auch die Arbeitsfläche aus dem Planungskonzept EVO. Charakteristisch dafür ist die Arbeitsplatte mit Metallkante in 8-mm-Optik (auf Trägerplatte). Nun gibt es diese auch ohne Metallkante.

Große Pläne mit Keramik
Keramik ist aktuell das Trendmaterial Nr. 1 in der Küche. Auch LEICHT will sich der Keramik künftig noch intensiver widmen. Als Arbeitsflächenmaterial, aber besonders auch für großflächige Wandverkleidungen. Auf dem Messestand in Mailand wurde demonstriert, wie das aussehen könnte.

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