04.10.2018

Ein Umsatzplus von 3,1 % auf 34 Mio. Euro. Das meldet systemceram für das Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zu 2016. Und auch die ersten acht Monate des laufenden Jahres laufen aus Sicht des Unternehmen vielversprechend: mit einer erneuten Umsatzsteigerung in Höhe von 3 %.

Sind weiterhin erfolgreich mit Feinsteinzeug für die Küche (und auch fürs Bad) unterwegs: die systemceram-Geschäftsführer (von links): Felix Engel, Kevin Göbel und Gerhard Göbel. Foto: Biermann

Allein auf den Geschäftszweig Küche bezogen, lag das Umsatzplus von 2016 zur 2017 sogar bei rund 5 % und die Steigerung in diesem Jahr bei 4 %. Im OEM-Geschäft mit der Badkeramik erzielte systemceram 2017 ein zweistelliges Umsatzplus, das in den acht Monaten dieses Jahres noch einmal erheblich gesteigert werden konnte. Wenngleich auf übersichtlichem Niveau. Das Geschäft mit der Badkeramik läuft bei systemceram seit Herbst 2017.

Erweiterung der Geschäftsführung

Personell hat das Unternehmen die Weichen für ein weiterhin auf Kontinuität basierenden Geschäftsbetriebs gestellt. Seit 15. März 2018 gehören die beiden Söhne der Unternehmensgründer, Kevin Göbel und Felix Engel, zur Geschäftsführung. Ende 2018 will sich Unternehmensgründer Gerhard Göbel aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Parallel wurde eine zweite Führungsebene eingerichtet. Diese Geschäftsleitung setzt sich aus Fachleuten für Verkauf (Christoph Erll), Produktion (Sven Rasbach), Controlling (Achim Scheuermann) und EDV-Kommunikation (Ulrike Giller) zusammen. Dieses Team wird mit den beiden Geschäftsführern Kevin Göbel und Felix Engel eng zusammenarbeiten.

Erhebliche Investitionen

Um den seit Jahren anhaltenden Erfolg fortsetzen zu können, seien erneut „erhebliche Investitionen“ in die Fertigungstechnik geplant. Und damit in Aspekte wie Kapazität, Lieferschnelligkeit und Qualität. Aktuell werde eine weitere Produktionshalle projektiert, teilt das Unternehmen mit. Neue Perspektiven bieten sollen zudem ein neuer Bürotrakt und eine neue Ausstellung am Unternehmenssitz in Siershahn. Für Qualitätssicherung und Fertigungskontrolle ist bereits eine neue barcode-gestützte Betriebsdatenerfassung in der Umsetzung. Investieren will das Unternehmen zudem in externe Coachings und individuelle Schulungen der Mitarbeiter.

Mittelfristige Perspektive  

Die Indikatoren für eine mittel- bis langfristig positive Entwicklung des Küchenmarktes und damit auch für das Unternehmen sind laut Geschäftsführung gut. Die Entwicklung im Wohnungsbau sei weiterhin positiv. Zudem melde die GFK ein starkes Umsatzwachstum in dem für systemceram interessanten Preisbereich von 10.000 bis 20.000 Euro Auftragswert pro Küche. „Mit dem steigenden Wert der verkauften Küchen kommen zunehmend hochwertige Materialien zum Einsatz, auch das von systemceram für Spülen, Waschbecken und Arbeitsplatten eingesetzte Feinsteinzeug“, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

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