Gorenje: Mit Farbe Bekanntheit steigern
20.02.12 - 07:59 Uhr
Gorenje will sich beim Verbraucher nachhaltig ins Bewusstsein bringen und beim Fachhandel mit internetfreien Vermarktungskonzepten punkten. Helfen sollen aufmerksamkeitsstarke Marketingideen wie „Das Jahr der Farben“.

Thomas Wittling (Vertriebsgeschäftsführer, Foto rechts) und Elisabeth Wieser (Marketingleiterin; Foto Mitte) von der Gorenje Vertriebs GmbH skizzierten die Pläne der Marke Gorenje in Deutschland. Als Gast der Pressekonzerenz in Hamburg nahm Lutz Burneleit (Foto links) von der EK/servicegroup Stellung zur Bedeutung von Fachhandelskonzepten und zu den Spielregeln einer internetfreien Gerätevermarktung.

Das Gorenje-Motto für 2012.
Das slowenische Unternehmen Gorenje hat in den letzten Jahren einen ordentlichen Sprung nach vorn gemacht. Das spiegelt sich in konkreten Zahlen wider. Gorenje ist laut GfK die Nr. 5 in Deutschland unter den Vollsortimentern mit einem Marktanteil von aktuell 4%. Das Deutschland-Team um die Geschäftsführer Thomas Wittling und Klemen Prešeren haben den Umsatz innerhalb weniger Jahre von 50 auf nunmehr 125 Mio. Euro steigern können. Und die nächsten Ziele sind klar gesteckt, wie Thomas Wittling im Rahmen einer Pressekonferenz in Hamburg betonte. Mittelfristig soll der Marktanteil in Deutschland auf 5% steigen und der Bekanntheitsgrad von heute 38% auf über 50% wachsen. Das wären in etwa Werte, die den Aufstieg in den Kreis der A-Marken dokumentierten.
Helfen soll dabei eine Gerätegruppe, die bei Verbrauchern auf eine besonders große Resonanz stößt: Kühlgeräte im Oldtimer- und Retrolook. Diese Linie pflegt der Hersteller bereits seit Jahren, regelmäßig ergänzen neue Farben, verbesserte Ausstattungen und effektivere Energieeffizienzklassen das Sortiment. Die turnusmäßige Produktpflege macht Gorenje nun zum Programm und hat 2012 als das „Jahr der Farben“ ausgerufen. Mit zahlreichen Aktionen am POS, an stark frequentierten Plätzen in der Öffentlichkeit wie z.B. an Flughäfen sowie mit einschlägigen Anzeigen soll die Marketingidee mit Leben gefüllt werden. „Wir müssen uns ins Gespräch bringen, sonst gehen wir als Marke unter“, erläuterte Thomas Wittling den tieferen Sinn einer Jahreskampagne. In 2011 rankten sich die Aktivitäten um die Kernaussage „Gorenje 40 Jahre in Deutschland“.
Vermarktungskonzept Gorenje+
Im Küchen- und Möbelfachhandel ist das Unternehmen mit drei klar positionierten Marken unterwegs: Gorenje als Vollsortimenter ab untere Mitte, Gorenje+ als geschütztes Fachhandelskonzept in der gehobenen Mitte sowie ATAG als Marke mit Premiumanspruch. Insbesondere das Konzept Gorenje+ entwickelt sich zum Erfolgsmodell für das Unternehmen. Rund 200 Händler haben sich der Vermarktungsschiene angeschlossen, Tendenz steigend. Gorenje+ setzt auf die internetfreie Vermarktung hochwertiger Einbaugeräte, die von einem umfangreichen Service unterstützt und mit exklusiven Funktionen ausgestattet sind – ein Beispiel dafür ist die iChef-Steuerung der Backöfen. Gorenje+ gibt es nur im Küchen- und Möbelfachhandel.
Weitere Details zu den vielfältigen Marketingideen und –Aktionen, zum Fachhandelskonzept Gorenje+ sowie zu den Strategien des Gorenje-Konzerns bis 2015 lesen Sie in der Ausgabe 3 / 4 _ 2012 vom KÜCHENPLANER (Erscheinungsdatum 5.4.2012).
www.gorenje.de
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