imi-beton und imi-rost: Täuschend echt
18.05.10 - 14:01 Uhr
imi-beton sieht aus wie Beton, ist aber eine 1-2 mm starke mineralische Beschichtung auf einer Trägerplatte. Entwickelt wurde das Material von Peter Schubert, Geschäftsführer der Firma H. Schubert GmbH & Co. KG aus Wettringen bei Rheine. " Vor Jahren wollte ein Kunde ein Ladenlokal im modernen Industrie-Design gestalten", erzählt Peter Schubert. Der Kunde habe einen rustikalen Werkstoff gesucht, der aussieht wie Beton, sich anfühlt wie Beton, aber wesentlich leichter sei.
Daraus sei imi-beton entstanden. Das Material kann dank ausgeprägter Formbarkeit und Flexibilität vielfältig eingesetzt werden, wobei der gestalterischen Qualität wenig Grenzen gesetzt seien. Denn die Struktur von imi-beton lässt sich unterschiedlich aufbauen als Klinker-, Schiefer-, Schalbrett- und Glattoptik. Das Produkt verhalte sich laut Hersteller ökologisch unbedenklich und sei mit herkömmlichen, hartmetallbestückten Werkzeugen bearbeitbar. Ein weiterer Unterschied zu Beton: Die Platten wiegen deutlich weniger. Peter Schubert bietet imi-beton in verschiedenen Größen und in allen Farben an, auch eine Farblackierung ist möglich. Technische Details beschreibt der Hersteller so: "Schadhafte Stellen oder Fugen können mit einer Hydromasse repariert und ausgebessert werden. Eine Versiegelung mit imi-pur transparent, einer 2K PUR-Versiegelung auf Wasserbasis, oder herkömmlichem Epoxidlack ist für beanspruchte, horizontale Flächen zu empfehlen. Stehendes Wasser ist zu vermeiden.
Für den Küchen- und Badbereich ist imi-beton auch mit einer geschlossenporigen Oberfläche zu bekommen. Bei imi-beton plus sind die Poren mit Harz gefüllt, durch die Transparenz der matten Oberfläche bleibe die Optik und Haptik einer Betonoberfläche jedoch erhalten. Peter Schubert: "Die imi-beton plus Oberfläche zeichnet sich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus. Die verwendete Oberfläche ist lebensmittelecht und somit auch für den Gastronomiebereich verwendbar." |
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